Aktuelle Neuigkeiten und Nachrichten aus der Bauwirtschaft und dem Stahlhandel :
 

 

Weihnachtsbaum
Wir danken unseren Kunden, Lieferanten und Gesch√§ftspartnern f√ľr die gute Zusammenarbeit im ausgehenden Jahr 2022.

Wir w√ľnschen Ihnen, Ihren Mitarbeitern und Ihren Familien ein frohes und friedvolles, vor allem aber ein gesundes Weihnachtsfest sowie ein erfolgreiches und gesundes, neues Jahr 2023 und freuen uns auch im neuen Jahr auf eine angenehme Zusammenarbeit mit Ihnen.

Unser Verkaufsb√ľro ist vom 23.12.2022 bis einschlie√ülich 01.01.2023 geschlossen.
Ab dem 02.01.2023 sind wir wieder f√ľr Sie da.

 

11.11.2022
Entgegen dem urspr√ľnglichen Vorhaben der Bundesregierung, die LKW-Maut zum 01.01.2023 anzuheben, wird diese Erh√∂hung zun√§chst nicht kommen.
Grund hierf√ľr ist allerdings nicht, da√ü man seitens der Regierung die grunds√§tzliche Meinung zu Erh√∂hungen und Erweiterungen der LKW-Maut ge√§ndert hat, sondern die Tatsache, da√ü man aufgrund des erheblichen Widerstands der betroffenen Branchenverb√§nde diesen Punkt von der Tagesordnung des Verkehrsausschusses des Bundestages genommen hat.
Damit ist eine Erhöhung zu Beginn des nächsten Jahres schlichtweg nicht mehr umsetzbar geworden.
Die Branchenverb√§nde fordern schon seit langem eine grunds√§tzliche Reform der LKW-Maut anstelle st√§ndiger Erh√∂hungen zur Erreichung der Klimaziele in Einklang mit den Notwendigkeiten des G√ľterkraftverkehrs.
 

10.10.2022
Die EU hat letzte Woche neue Sanktionen gegen Russland und Belarus verh√§ngt. Im Rahmen des mittlerweile achten Sanktionspakets wurde beschlossen, den Import weiterer Stahlprodukte und Vorprodukte wie Kn√ľppel und Brammen ab Januar 2023 zu sanktionieren sowie auch den Export von Kokskohle f√ľr die Stahlherstellung und Komponenten, die milit√§risch genutzt werden k√∂nnten.
Gebietsmäßig wurden die Sanktionen auch auf die von Russland besetzten ukrainischen Gebiete Luhansk, Donezk, Saporischja und Cherson erweitert.
Auch werden der EU-Luftraum f√ľr in russischem Besitz befindliche Flugzeuge sowie H√§fen und Schleusen f√ľr russische Schiffe  komplett gesperrt.
Ab September 2023 sollen zudem auch Stahlprodukte, die aus russischem Vormaterial gefertigt werden, von den Importverboten umfa√üt werden. Dies betrifft vor allem Re-Roller, die bislang aus russischen Brammen oder Kn√ľppeln Fertigprodukte ausgewalzt und diese Produkte “unter eigener Flagge” in die EU exportiert haben.
Ab 2024 soll zudem nicht nur der Kauf sondern auch der Transport und die Einfuhr russischer Produkte und Vorprodukte verboten sein.
 

06.09.2022
Ein italienischer Stahlhersteller, der auch den deutschen Markt mit Betonstahl beliefert, hat laut Informationen der zust√§ndigen italienischen Gewerkschaft Uilm letzte Woche verk√ľndet, sein Stahlwerk in Venetien aufgrund der gestiegenen Energiekosten den kompletten September ruhen zu lassen und nicht zu produzieren.

Es ist nicht auszuschließen, daß auch andere Stahlhersteller sich aufgrund der zu erwartenden Einschränkungen bei der Gasversorgung und den exorbitant gestiegenen Energiekosten zu solch drastischen Maßnahmen gezwungen sehen und ihre Produktionskapazitäten einschränken oder zeitweise stillegen.
 

05.09.2022
Arcelor Mittal hat angek√ľndigt angesichts der derzeitigen Kostenexplosion bei den Energiepreisen am Standort Bremen durch die Abschaltung eines Ofens die Produktion um 50% zur√ľckzufahren und am Standort Hamburg die Direktreduktionsanlage vorl√§ufig stillzulegen. An beiden Standorten sowie in den Werken in Duisburg und Eisenh√ľttenstadt wird bereits eine Kurzarbeitregelung angewandt.
Auch andere Stahlhersteller sollen bereits vorsorglich Kurzarbeit bei den zuständigen Behörden angemeldet haben, um ggf. schnell reagieren zu können, falls sich die Kostensituation bei den Energiepreisen nicht entspannt sondern noch weiter verschärfen sollte.
 

02.09.2022
Wie jetzt bekannt wurde, hat das vor wenigen Tagen vor Gibraltar havarierte Frachtschiff unter anderem Betonstabstahl geladen, der auch f√ľr den deutschen Markt bestimmt war. Da das Schiff halb gesunken ist und die Frachtr√§ume wohl geflutet sind, wird dieser Stahl eher nicht mehr verwendbar sein.
Das unter der Flagge von Tuvalu fahrende Frachtschiff war am Montag Abend in der Stra√üe von Gibraltar mit einem Fl√ľssiggastanker kollidiert, dabei leckgeschlagen und auf Grund gelaufen.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir darauf hinweisen, daß Ihre Streckenaufträge von diesem Umstand nicht betroffen sind, da wir Sie mit Betonstahl in Stäben und Ringen aus den Produktionen deutscher und europäischer Werke beliefern und daher Ihre Versorgung in den nächsten Wochen sichergestellt ist.
 

22.08.2022
Die russische Betreiberfirma Gazprom hat angek√ľndigt, wegen angeblicher Wartungsarbeiten die Gas-Pipeline “Nord Stream 1” vom 31. August bis zum 02. September erneut abzuschalten.
Damit wird in k√ľrzester Zeit die sowieso schon reduzierte Gasversorgung aus Russland zum zweiten Mal komplett unterbrochen.
Siemens Energy hat sich bislang noch nicht zu den angeblich n√∂tig gewordenen Wartungsarbeiten ge√§u√üert, obwohl vor kurzem ja erst Wartungsarbeiten durchgef√ľhrt worden waren und hierf√ľr die Pipeline bereits im Juli f√ľr 2 Wochen abgeschaltet und danach nur mit eingeschr√§nkter Kapazit√§t wieder in Betrieb genommen worden war.
Die Bundesnetzagentur hat die angeblichen Wartungsarbeiten an der Verdichterstation “Trent 60” als unbegr√ľndet kommentiert. Die Wartungsunterbrechung sei technisch nicht nachvollziehbar.
Auch ist bis zum heutigen Tage noch nicht klar, was mit der √ľberholten Turbine mittlerweile passiert ist und ob sie seit Juli inzwischen an Russland geliefert worden ist.
Infolge der Ank√ľndigung von Gazprom sind die Gaspreise auf ein neues Rekordhoch gestiegen.
 

16.08.2022
Auf Grundlage der k√ľrzlich von der Ampelkoalition erlassenen √Ąnderung des Energiesicherungsgesetzes ist am gestrigen Tage die endg√ľltige H√∂he der sogenannten Gasbeschaffungsumlage durch die Trading Hub Europe GmbH ver√∂ffentlicht worden.
Diese wird ab dem 1. Oktober 2022 f√ľr alle Entnahmestellen mit registrierender Leistungsmessung (also alle Verbraucher, die einen Gasz√§hler haben) erhoben und soll 2,419 ct/kWh betragen.
Sie soll f√ľr alle Gasbezugsvertr√§ge gelten, die vor dem 1. Mai 2022 abgeschlossen worden sind und den Gasimporteuren zugute kommen, die besonders von den drastisch gestiegenen Gaspreisen betroffen sind.
Unklar ist noch, ob f√ľr die Gasbeschaffungsumlage noch die gesetzliche Mehrwertsteuer in H√∂he von 19% hinzugerechnet werden mu√ü oder ob mit Genehmigung der EU-Kommission diese Umlage steuerfrei erfolgen wird. Ein Antrag durch das Wirtschaftsministerium ist gestellt worden; eine Entscheidung seitens der EU steht noch aus.
Fest steht dagegen, da√ü diese Ma√ünahme zu einer weiteren Verteuerung der Gaspreise f√ľhren wird, was auch die Stahlwerke und Weiterverarbeiter betreffen und sich in den n√§chsten Monaten mit ziemlicher Sicherheit auch auf die Stahlpreise auswirken wird.
 

08.08.2022
Die Niedrigwassersituation auf den deutschen Fl√ľssen hat sich in den beiden letzten Wochen wegen des ausbleibenden Regens weiter versch√§rft.
Nachdem die Elbe zum Teil nicht mehr schiffbar war, wurde in Tschechien zusätzliches Wasser aus Stauseen in die Elbe abgelassen, um den Wasserstand etwas zu erhöhen. Dennoch können die Schiffe hier nur mit Teilladungen und auch nur mit reduzierten Geschwindigkeiten verkehren.
Auf dem Rhein ist die Situation noch kritischer.
Der Pegel bei Kaub ist mittlerweile bei nur noch gut einem halben Meter. Ab einem Pegel von 40 cm ist der Rhein f√ľr Binnenschiffe nicht mehr befahrbar. Auch jetzt schon k√∂nnen die Schiffe nur noch maximal mit einem Drittel der Ladekapazit√§t und wesentlich langsamer fahren, was entsprechende Mehrfahrten und Versp√§tungen mit sich bringt.
Auch auf wichtigen Nebenfl√ľssen wie z.B. Main und Mosel sieht die Situation nicht besser aus.

F√ľr die n√§chsten beiden Wochen sind keine Regenf√§lle in Sicht, soda√ü die gro√üe Gefahr besteht, da√ü die Pegel weiter sinken werden und auf wichtigen Wasserstra√üen der Schiffsverkehr eingestellt werden mu√ü. Die diesj√§hrige Wetterlage √ľbertrifft noch die Hitzewelle aus dem Jahr 2018, die bereits zu starken Einschr√§nkungen der Schifffahrt und zu Versorgungsproblemen gef√ľhrt hat.

Von diesen Niedrigwassern ist auch die Stahlindustrie betroffen, die einen gro√üen Teil ihrer Rohstoffe (z.B. Schrott und Walzdraht) auf dem Wasserweg bezieht. Die Frachten haben sich in den letzten Wochen von verf√ľnffacht und so ist damit zu rechnen, da√ü die h√∂heren Frachtkosten auf die Materialpreise umgelegt werden m√ľssen.
Sehr stark betroffen werden auch die Kohlekraftwerke sein, die wegen des Ukraine-Konflikts jetzt wieder stärker genutzt werden sollen und die ebenfalls einen Großteil ihrer Kohle auf dem Wasserweg beziehen.
Eine Umschichtung von Masseng√ľtern auf die Bahn ist wegen der ebenfalls schon seit l√§ngerem andauernden Knappheit an Bahnwaggons ohne weiteres und wenn dann auch nur mit entsprechenden Mehrkosten m√∂glich.
 

25.07.2022
Das Bundeskabinett hat die Erh√∂hung der LKW-Maut zum 01.01.2023 beschlossen. Die √Ąnderung des bestehenden Bundesfernstra√üenmautgesetzes bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates, soda√ü der Einf√ľhrung der h√∂heren LKW-Maut wohl nichts mehr im Wege steht.
Als Grund f√ľr die Erh√∂hung werden Vorgaben aus der Eurovignetten-Richtlinie der Europ√§ischen Union angef√ľhrt.
Mit der h√∂heren Maut sollen k√ľnftig st√§rker die Verursachung von Luftverschmutzung und L√§rmemissionen ber√ľcksichtigt werden.
Das Bundesfinanzamt rechnet f√ľr den Zeitraum von 2023 bis 2027 mit gut 8 Milliarden Mehreinnahmen pro Jahr.
Die Erh√∂hung der LKW-Maut wird entsprechend zu h√∂heren Frachtkosten f√ľhren.

Hier eine √úbersicht √ľber die neuen Mauts√§tze ab dem 01.01.2023 :

2023_Maut

      Anmerkungen :
        Tandemachsen z√§hlen als 2 Achsen. Tridemachsen z√§hlen als 3 Achsen.
        Liftachsen und Hubachsen werden unabh√§ngig davon, ob sie im Einsatz sind, mitgez√§hlt.
        PMK = Partikeminderungsklasse f√ľr nachger√ľstete LKW

18.07.2022
Wie auch im letzten Sommer haben aufgrund der sommerlichen Temperaturen die Pegelst√§nde der Fl√ľsse stark nachgelassen, soda√ü davon ausgegangen werden mu√ü, da√ü eine Versorgung der deutschen Stahlwerke und Weiterverarbeiter auf dem Wasserwege in den n√§chsten Wochen Einschr√§nkungen mit sich bringen k√∂nnte.
Sollten wie im letzten Sommer einige Fl√ľsse nicht mehr schiffbar sein, werden Produktionskapazit√§ten, die von einer Zufuhr √ľber Wasser abh√§ngig sind, betroffen sein und es w√§re erneut mit verl√§ngerten Lieferzeiten zu rechnen.
 

11.07.2022
Mehrere europ√§ische Stahlwerke haben f√ľr die n√§chsten Wochen und ggf. Monate eine Beschneidung der Produktionskapazit√§ten wegen den weiterhin steigenden Energiepreisen angek√ľndigt. So soll nur noch zu den vermeindlich g√ľnstigeren Tageszeiten und an Wochenenden produziert werden oder es sollen gar √Ėfen tempor√§r stillgelegt werden, da man zu den aktuellen Marktpreisen wahrscheinlich nicht wird kostendeckend produzieren k√∂nnen.
Auch ist nach den √Ąu√üerungen von Politikern nicht klar, ob die Stahlwerke gen√ľgend Strom und Gas bekommen k√∂nnen, um eine Vollproduktion zu gew√§hrleisten. Daher will man mit solchen Produktionseinschr√§nkungen gegensteuern.
Die Versorgung mit Betonstahl und Baustahlmatten ist jedoch auch weiterhin gesichert, da gen√ľgend Produktionskapazit√§ten vorhanden sind.
 

04.07.2022
Russland hat Rohstoffe und Fertigprodukte, die nicht mehr in westliche Staaten exportiert werden d√ľrfen, verst√§rkt zu Sonderpreisen in asiatischen Staaten plaziert und somit zu dem Preisverfall beigetragen.
Die chinesische Wirtschaft hingegen wächst derzeit nur noch in geringem Maße wie seit vielen Jahren nicht mehr, sodaß die Angst vor einer globalen Rezession wächst.
Die weiter stark ansteigenden Energie- und Kraftstoffpreise dagegen belasten die Stahlhersteller und Spediteure nach wie vor in erheblichem Umfang, sodaß allgemein davon ausgegangen wird, daß ein weiterer Preisverfall auf das Niveau des letzten Jahres als eher unrealistisch anzusehen ist.
 

Betontage 202221.-23.06.2022
Nach einer coronabedingten Pause im vergangenen Jahr waren wir in  diesem Jahr wieder als Aussteller auf den Betontagen in Ulm vertreten.

Neben unserem Lotter-Roth-Thermosystem haben wir auch wieder unsere Gittertr√§ger f√ľr Elementdecken, doppelschalige W√§nde und den Schubtr√§ger ALS mit einer neuem Bemessungssoftware, unsere innovative Bewehrungs- und Schwei√ütechnik (auch mit einer neuen Konstruktionssoftware f√ľr Bamtec-Rollmatten), unsere Lotter-Geosonde f√ľr geothermische Anwendungen und viele andere Produkte pr√§sentiert.

Wir danken den zahlreichen Besuchern unseres Messestands f√ľr die vielen, interessanten Gespr√§che.

20.06.2022
Die Tarifparteien f√ľr die westdeutsche Stahlindustrie (NRW, Niedersachsen und Bremen) haben sich letzte Woche f√ľr die ca. 68.000 Besch√§ftigten auf einen Tarifabschlu√ü verst√§ndigt. Die L√∂hne und Geh√§lter sollen um 6,5% steigen.
F√ľr die ostdeutschen Besch√§ftigten wurde am Freitag eine Einigung in √§hnlicher Gr√∂√üenordnung gefunden. Diese mu√ü noch von beiden Seiten abgesegnet werden.
Eine Einigung f√ľr den Rest des Landes steht noch aus, soda√ü hier die Gefahr von Warnstreiks und damit verbundene Produktionsausf√§lle noch nicht gebannt ist. Man kann aber davon ausgehen, da√ü es hier zu √§hnlichen Abschl√ľssen kommen wird, die Pilotcharakter f√ľr den Rest Deutschlands haben d√ľrften.
 

13.06.2022
Die gesunkenen Schrottpreise haben zu einer Reduzierung der Preise f√ľr Betonstahl und Betonstahlmatten gef√ľhrt.
Die weiterhin steigenden Energiepreise haben jedoch die Hoffnungen vieler Marktteilnehmer auf noch stärkere Preissenkungen nicht wahr werden lassen.
Auch die Engp√§sse und gestiegenen Kraftstoffkosten haben die Transporte f√ľr Bewehrungsst√§hle teurer und schwerer verf√ľgbar gemacht.
Auch wird damit gerechnet, da√ü die Lohnforderungen der Gewerkschaften f√ľr die Stahlproduzenten zu erheblichen Kostensteigerungen bei den L√∂hnen und Geh√§ltern f√ľhren werden.
Es ist also davon auszugehen, daß nicht die kompletten Korrekturen bei den Schrottpreisen aufgrund der gestiegenen und weiterhin noch steigenden Kosten an den Markt weitergegeben werden können.
 

07.06.2022
Die EU-Kommission hat die Safeguard-Quoten f√ľr Stahlimporte in die EU aus Nicht-EU-L√§ndern zum 01.Juli. diesen Jahres und auch f√ľr die Folgejahre √ľberarbeitet.
Insbesondere hat es √Ąnderungen bei den l√§nderspezifischen Quoten gegeben.
Nach wie vor sind Stahlimporte aus der russischen Föderation ausgeschlossen.
L√§nderspezifische Quoten f√ľr Betonstahl gibt es ab dem 01.07.2022 nur noch f√ľr die T√ľrkei, Moldawien, Bosnien-Herzegowina und die Ukraine. Alle anderen L√§nder wurden in einer Sammelquote zusammengefa√üt.
Dar√ľber hinaus wurde die j√§hrliche Steigerung von 3% der Kontingentmenge auf 4% angehoben.
Nach wie vor gelten Strafzölle von 25% bei Überschreitung der festgelegten Importquoten.
 

30.05.2022
Die Gewerkschaften haben f√ľr die Unternehmen der deutschen Stahlindustrie Lohnerh√∂hungen von 8,2% gefordert. Die Arbeitgeber haben diese Forderung im Hinblick auf die zu erwartende wirtschaftliche Lage und die anstehenden Investitionen in eine klimafreundliche Stahlproduktion abgelehnt.
Es mu√ü also davon ausgegangen werden, da√ü sich die Fronten weiter verh√§rten werden und wie auch in der j√ľngeren Vergangenheit mit Warnstreils ab Anfang Juni zu rechnen ist, zumal die bisherigen Verhandlungen ergebnislos verlaufen sind.
Von solchen Warnstreiks könnten auch wieder solche Stahlwerke betroffen sein, die Bewehrungsstähle herstellen.
 

Lotter-Kurier 05/202223.05.2022
In unserem Pressearchiv steht ab sofort der neue Lotter-Kurier (Ausgabe Mai 2022) mit den Neuigkeiten aus der Lotter-Gruppe f√ľr Sie zum Anschauen oder Herunterladen bereit.









16.04.2022
Die Preisrallye scheint bei den Stahlpreisen langsam auszulaufen und es gibt sogar bescheidene Signale der Entspannung und Stabilisierung.
Nach wir vor sind aber die Lagerbestände der Stahlwerke aufgrund von Vormaterialengpässen in den letzten Wochen und reparaturbedingten Produktionsausfällen auf sehr niedrigem Niveau. Es ist nach wie vor mit eingeschränktem Lieferprogramm und langen Lieferzeiten zu rechnen.
Angespannt bleibt besonders die Situation auf den Frachtm√§rkten. F√ľr einige Destinationen in Deutschland sind nach wie vor keine Transportm√∂glichkeiten zu finden, selbst, wenn den Spediteuren entsprechende Konditionen gew√§hrt werden. Momentan k√∂nnen sich die Transporteure die besten Destinationen heraussuchen, soda√ü es nach wie vor einen erheblichen Mangel an Verf√ľgbarkeiten gibt.
Hinzu kommen nach wie vor die sehr hohen Kosten f√ľr Energie und Kraftstoffe, die diese Situation weiter unter Druck halten. Eine Entspannung ist vor dem Ende der Sommerferien sicherlich nicht zu erwarten, zumal die Herstellerwerke noch viele Altauftr√§ge ausliefern m√ľssen und so die Nachfrage nach Frachtraum auf hohem, nicht kurzfristig erf√ľllbarem Niveau bleibt.
 

09.05.2022
W√§hrend der Krieg in der Ukraine nach wie vor nicht nur die Nachrichten sondern auch die M√§rkte beherrscht, scheint es so, als ob die Spitze der Preisentwicklung nunmehr erreicht w√§re. Nachdem die Vorrats- und Hamsterk√§ufe sich in den letzten Tagen abgeschw√§cht haben, haben auch die Schrottpreise angesichts einer besseren Versorgungslage ihren H√∂hepunkt √ľberschritten und etwas nachgegeben. Grund hierf√ľr ist auch, da√ü asiatische Abnehmer sich umorientiert und von Ru√üland und Wei√üru√üland angebotene Stahlmengen gekauft haben, die diese beiden L√§nder aufgrund der Sanktionen nicht in die gewohnten Regionen absetzen konnten und so neue Absatzm√§rkte mit entsprechenden Preisabschl√§gen gesucht haben.
Die Energie- und Kraftstoffpreise hingegen zeigen noch keine Tendenz nach unten, sodaß von dieser Seite aus keine Entspannung in den nächsten Wochen zu erwarten ist.
 

04.04.2022
Wir hatten ja bereits seit mehreren Wochen berichtet, da√ü das nach wie vor ungez√ľgelte Kaufverhalten mancher Verbraucher nicht nur die Preisspirale f√ľr Bewehrungsst√§hle weiter antreibt sondern auch angesichts der vielen Auftr√§ge, die die Stahlwerke abzuwickeln haben, auch wieder mit verl√§ngerten Lieferzeiten, wie wir sie ja noch aus dem letzten Fr√ľhjahr kennen, gerechnet werden mu√ü.
Zu der starken Auslastung kommt noch hinzu, daß Stahlwerke wegen Schrottmangels oder den zu hohen Strompreisen nur eingeschränkt produzieren oder wegen lang geplanter Reparaturen zeitweise sogar ganz die Produktion einstellen.
Werksseitig wird wegen der starken internationalen Nachfrage auch mit einer weiteren Verknappung von Rohstoffen und Vormaterialien gerechnet.
Bislang ist die Versorgungslage noch recht gut, jedoch rechnen wir im April und Mai damit, daß sich diese Situation ändern wird und Lieferzeiten von mehreren Wochen keine Ausnahme mehr sein werden.
Mit einer kurzfristigen Entspannung ist folglich nicht zu rechnen.
Wir m√∂chten daher nochmals an unsere Kunden appellieren, vorausschauend die Materialabrufe zu planen und Anfragen √ľber gro√üe Stahlmengen wegen der geringen Chance auf Realisierung zu hinterfragen.
 

14.03.2022
Mittlerweile sind zu dem von der EU-Kommission aufgrund der beschlossenen Sanktionen verhängten Importverbot nähere Informationen veröffentlicht worden.
So gilt das Importverbot nicht nur f√ľr eine Reihe von Stahlerzeugnissen aus Russland, auch f√ľr Stahlprodukte aus Belarus (Wei√ürussland) gilt dieses Importverbot.
Das Importverbot umfaßt neben dem Kauf (Import) auch den Transport der von den Regelungen betroffenen Stahlerzeugnissen.
Um die Stahlversorgung in der EU sicherzustellen, werden die gestrichenen Safeguard-Quoten von Russland und Belarus auf andere Länder verteilt, um weiterhin den zollfreien Bezug bestimmter Stahlprodukte in die EU zu ermöglichen.
 

14.03.2022
Die EU-Kommission hat sich am Freitag in Abstimmung mit den USA und anderen Verb√ľndeten auf weitere Sanktionen gegen Ru√üland geeinigt. Insbesondere zielt ein Importverbot f√ľr russischen Stahl auf einen wichtigen Wirtschaftszweig Ru√ülands ab. Damit sind auch die f√ľr das zweite Quartal festgelegten Safeguard-Quoten wohl hinf√§llig, weil dieser Stahl nicht mehr in die EU exportiert werden darf.
 

11.03.2022
Nach einem italienischen Betonstahlhersteller hat nunmehr auch ein deutsches Stahlwerk angek√ľndigt, wegen der massiv gestiegenen Energiekosten die Produktion tageweise stillzulegen. Angesichts der aktuellen Kosten f√ľr Strom sei eine wirtschaftliche Produktion nicht mehr m√∂glich, so die Verlautbarung der Firmenleitung in der Presse.
 

07.03.2022
Stark angestiegene Strom- und Schrottpreise, die f√ľr Elektrostahlwerke einer der gr√∂√üten Kostenfaktoren sind sowie die gestiegenen Frachtkosten wegen der Preissteigerungen bei den Kraftstoffen sowie der mangelnden Verf√ľgbarkeit von geeigneten LKW und LKW-Fahrern haben die Preise f√ľr Betonstahl, Betonstahlmatten und andere Bewehrungsprodukte weiter in schwindelerregende H√∂hen schie√üen lassen.
Aber auch das nach wie vor unverhältismäßige Kaufverhalten einiger Marktteilnehmer hat maßgeblich zu diesen Preiserhöhungen beigetragen.
Es ist aktuell nicht absehbar, wie sich die Bezugspreise aufgrund der starken Nachfrage und der Ukraine-Krise in den nächsten Wochen weiterentwickeln werden. Es ist aber kurzfristig nicht mit einer Entspannung zu rechnen.
 

02.03.2022
Als Folge der Ukraine-Krise wird damit gerechnet, da√ü es zu erheblichen Engp√§ssen bei der Bereitstellung von Frachtraum f√ľr Stahltransporte kommen k√∂nnte. Der internationale Verbund der Spediteure weist aktuell darauf hin, da√ü durch den Krieg der bereits bestehende Mangel an LKW-Fahrern noch weiter versch√§rft wird, da ukrainische Fahrer nicht mehr das Land verlassen d√ľrften und dadurch ukrainische Spediteure kurzfristig nicht mehr zur Verf√ľgung st√ľnden und auch viele polnische Spediteure LKW-Fahrer aus der Ukraine besch√§ftigen.
Es muß also aufgrund der Knappheit an Fahrern und geeigneten LKW in der nächsten Zeit wieder mit längeren Lieferzeiten gerechnet werden, selbst, wenn das Material werksseitig vorrätig ist.
Wir bitten daher unsere Kunden, global verbriefte Mengen kurzfristig zu spezifizieren, damit auch die Transporte organisiert werden können.
 

01.03.2022
Die Medien berichten t√§glich √ľber die sich st√§ndig √§ndernde Situation in der Ukraine und die Sanktionen gegen Ru√üland. Leider bleibt hiervon auch der Stahlmarkt nicht unber√ľhrt.
Wir hatten Ende letzter Woche unsere Einsch√§tzung bez√ľglich der Materialversorgung mit Bewehrungsst√§hlen kundgetan, m√ľssen aber feststellen, da√ü leider wieder einige Gro√üabnehmer mit Panikk√§ufen die Situation zus√§tzlich anheizen und auch Schrotth√§ndler zunehmend spekulativ Mengen verknappen, soda√ü seit gestern erhebliche Preiserh√∂hungen f√ľr Vormaterialien und infolge dessen auch bei Betonstahl in St√§ben und Ringen und Betonstahlmatten zu verzeichnen sind.
Die Stahlwerke wollen die Fehler des letzten Jahres vermeiden und keine Mengen mehr zu Buche nehmen, die √ľber den Produktionskapazit√§ten liegen und wollen daher auch die sich √§ndernde Rohstoffbasis und die entsprechenden Energiekosten bei ihren Angeboten, die aktuell nur Tagesg√ľltigkeit haben, zugrunde legen.
 

28.02.2022
Mehrere italienische Stahl- und Walzwerke haben offenbar am Wochenende ihre Produktion eingestellt, da an den Stromb√∂rsen nicht genug Strom zu entsprechenden Konditionen, die eine kostendeckende Stahlproduktion erm√∂glichen w√ľrden, gekauft werden konnte.
Man hofft, bald wieder die Produktion aufnehmen zu k√∂nnen. Vorliegende Informationen berichten von Verhandlungen mit den zust√§ndigen Gewerkschaften √ľber die M√∂glichkeiten tempor√§rer Stillegungen.
 

25.02.2022
Die aktuelle Situation in Osteuropa hat zu reichlich Spekulationen gef√ľhrt, wie sich die kriegerische Auseinandersetzung sowie die geplanten und teilweise schon beschlossenen Sanktionen gegen Ru√üland auf die Versorgung mit Bewehrungsst√§hlen in den n√§chsten Wochen auswirken k√∂nnte.
Einige wenige Marktteilnehmer reagieren wegen der Nachrichtenlage recht hektisch.
Dies betrifft offenbar insbesondere Importe aus Wei√üru√üland (Belarus), von dessen Boden aus ja Donnerstag fr√ľh ebenfalls Angriffe auf ukrainische Einrichtungen stattgefunden haben.

Wir können nur davor warnen, wie im letzten Jahr in einen Schockzustand zu verfallen, daß es keinen Betonstahl mehr geben könnte. Der Marktanteil russischer und weißrussischer Betonstähle, die durch die europaweiten Safeguard-Quoten ohnehin stark beschränkt sind, ist gemessen am tatsächlichen Bedarf in Deutschland so gering, daß hier nicht mit Versorgungsengpässen zu rechnen ist, wenn wir alle besonnen mit der Situation umgehen.
Eine konkrete Gefahr, da√ü ausbleibende Importe aus Ru√üland und Wei√üru√üland zu Materialverknappungen f√ľhren k√∂nnten, ist aktuell nicht erkennbar.

Gleichwohl ist aufgrund der aktuellen Situation mit weiteren Steigerungen der Energie- und Kraftstoffpreise zu rechnen, was sich durchaus auch in den Stahlpreisen niederschlagen könnte.
 

11.02.2022
In den letzten Tagen haben die Rohstoffpreise zum Teil wieder kräftig angezogen.
So hat zum Beispiel Eisenerz f√ľr die Stahlerzeugung seit dem Tiefststand im November wieder um gut 50% zugelegt. Auch die Schrotth√§ndler haben f√ľr die n√§chsten Wochen Erh√∂hungen angek√ľndigt.
Nicht nur die stabile und teilweise zunehmende Nachfrage nach Rohstoffen sondern auch der Mangel an Frachtraum auf den Wasserwegen sowie coronabedingte Personalengpässe bei den Bergbaugesellschaften spielen hierbei eine große Rolle.
Die chinesische Regierung hat angesichts der starken Preiserhöhungen bei einigen Rohstoffen die Erfahrungen aus dem letzten Jahr zum Anlaß genommen, denjenigen, die spekulativ Rohstoffpreise in die Höhe treiben, mit drastischen Strafen zu drohen.
In der EU kommen dazu noch die Bef√ľrchtungen hinzu, da√ü eine weitere Eskalation der Ukraine-Krise und daraus resultierende Sanktionen Lieferungen von Rohstoffen und Fertigstahlerzeugnissen aus den Nicht-EU-L√§ndern Osteuropas betreffen und ebenfalls zu weiteren Preissteigerungen f√ľhren k√∂nnten.
 

31.01.2022
Nach den R√ľckg√§ngen im letzten Quartal haben sich die Vormaterialpreise f√ľr Stahlschrott und Eisenerz wieder erholt. Grund hierf√ľr ist die weltweit stabile und weiter ansteigende Baukonjunktur und auch die Tatsache, da√ü chinesische Stahlwerke aufgrund des milden Winters vorzeitig wieder die Produktion aufgenommen haben.
Diese Umst√§nde und auch die derzeit weiter steigenden Energiepreise sprechen eher f√ľr steigende Stahlpreise in den n√§chsten Wochen und Monaten.
 

21.01.2022
In einem franz√∂sischen Stahlwerk, in dem nichtrostende St√§hle hergestellt werden, ist es k√ľrzlich zu einem t√∂dlichen Betriebsunfall gekommen. Hierbei ist offenbar ein Br√ľckenkran mit einem darunterh√§ngenden Beh√§lter mit geschmolzenem Stahl abgest√ľrzt und hat einen Arbeiter unter sich begraben. Der Mitarbeiter konnte einen Tag sp√§ter nur noch tot aus den Tr√ľmmern geborgen werden.
Laut Verlautbarung der Betriebsleitung könnte es Wochen dauern, bis der Schaden im Stahlwerk behoben sei und die Produktion wieder in vollem Maße aufgenommen werden kann.
Dieser Produktionsausfall wird sich auf die derzeit angespannte Versorgungssituation mit nichtrostenden Stählen mit großer Wahrscheinlichkeit weiter verschärfend auswirken.
 

17.01.2022
Im letzten Quartal hatte sich die Preis- und Versorgungssituation bei Betonstahl ja etwas entspannt.
Zu Beginn diesen Jahres kann man aber wieder eine leicht ansteigende Preistendenz feststellen, die insbesondere durch die stark gestiegenen Energie- und Frachtkosten hervorgerufen wird.
Gerade die aktuelle Transportsituation sorgt im Markt f√ľr etwas Unruhe, weil es zunehmend schwierig wird, f√ľr bestimmte Destinationen zuverl√§ssige Spediteure zu finden. Inwieweit die Verpflichtungen zu Schnelltests - auch als Zugangsbeschr√§nkung bei den Verarbeitungsst√§tten der Kundschaft - hierbei eine Rolle spielen, l√§√üt sich schwer sagen. Fest steht aber auch, da√ü insbesondere ausl√§ndische Spediteure wegen der hohen Inzidenzen entweder in den Heimatl√§ndern oder auch in Deutschland und den Verpflichtungen bei der Aus- und Einreise es vermehrt vorziehen, in den Heimatl√§ndern zu fahren, zumal dort offenbar auch genug Auftr√§ge vorhanden sind. Auch hierdurch steigen die Frachtraten weiter an.
Daher werden sich Hoffnungen auf sinkende Preise zu Beginn des Jahres nicht erf√ľllen. Aktuell ist aufgrund der oben geschilderten Frachtsituation und der steigenden Nachfrage nach Rohstoffen wieder mit steigenden Schrott- und Erzpreisen zu rechnen, was letzten Endes dann auch wieder zu moderat steigenden Stahlpreisen f√ľhren wird.
 

10.01.2022
Wir sind in den letzten Wochen und Monaten oftmals gefragt worden, warum wir in 2021 so selten unseren Newsletter aktualisiert haben. Der Grund hierf√ľr ist eigentlich recht einfach.
Wir haben ja zur Kenntnis nehmen m√ľssen, da√ü einige Marktteilnehmer mit teilweise recht zweifelhaften √Ąu√üerungen und oft unrealistischen Markteinsch√§tzungen mit zu der gro√üen Verunsicherung und den Spekulationen beigetragen haben. An solchen Vorgehensweisen wollten wir uns schlichtweg nicht beteiligen, um nicht auch noch zu der manchmal um sich greifenden Panik beizutragen.
Wir haben es daher vorgezogen, unseren Kunden im pers√∂nlichen Gespr√§ch realistische, seri√∂se und zuverl√§ssige Informationen √ľber das Marktgeschehen und die Preisentwicklungen zu √ľbermitteln. Wir bitten um Verst√§ndnis hierf√ľr aber die Situation hat ein besonnenes Vorgehen anstelle von Panikmache erfordert.
Nachdem sich die Preisentwicklung seit Winterbeginn wieder etwas beruhigt hat, werden wir nun aber auch wieder von Zeit zu Zeit f√ľr Sie interessante und seri√∂se Informationen auf diesem Wege ver√∂ffentlichen.
Nach wie vor gilt aber, da√ü konkrete Preisausk√ľnfte und Markteinsch√§tzungen im pers√∂nlichen Gespr√§ch mit unseren Kunden ausgetauscht werden und nicht ungefiltert ins Netz gestellt werden.
 

06.12.2021
Mehrere Herstellerwerke f√ľr nichtrostende St√§hle haben angek√ľndigt, ab sofort wegen der stark gestiegenen Energiekosten Zuschl√§ge hierf√ľr zu erheben. Es steht noch nicht fest, ob die Werke diese Energiezuschl√§ge in die Legierungszuschl√§ge einpreisen oder ob diese als separate Position auf den Listen f√ľr die Legierungszuschl√§ge ausgewiesen werden.
Bitte beachten diesbez√ľglich Sie unsere Ver√∂ffentlichungen bei den Legierungszuschl√§gen im Lieferprogramm oder sprechen Sie uns im Bedarfsfall hierauf an.
 

29.11.2021
Seit letzter Woche gilt ja die 3G-Regel am Arbeitsplatz.
Von Stahlwerken wird zunehmend berichtet, da√ü Spediteure, die Stahl abholen und ausliefern sollen, bei den Schnelltests, bevor sie das Werksgel√§nde befahren d√ľrfen, obgleich symptomfrei positiv getestet worden sind und daher die Auslieferung nicht vornehmen konnten.
Auch wurde berichtet, daß Spediteure aus dem Ausland Bedenken haben, daß sie bei weiterhin hohen Inzidenzen in Deutschland mit Quarantäne bei der Einreise in ihre Heimatländer belegt werden könnten und daher vor Weihnachten keine Aufträge in Deutschland mehr annehmen wollen.
Daher kann es zum Teil wieder zu Verzögerungen bei der Lieferung von Betonstahl kommen.
 

01.11.2021
In den letzten Wochen hatte sich ja die Versorgungs- und Preissituation f√ľr Betonstahl wieder etwas entspannt.
Nachdem aber offensichtlich die Mengen aus den Sommermonaten in vielen F√§llen bei Gro√üverbrauchern mittlerweile verarbeitet worden sind, ist seitens der Stahlwerke ein sp√ľrbarer Anstieg der Nachfraget√§tigkeit zu verzeichnen.
Da teilweise Quoten f√ľr das gesamte IV. Quartal f√ľr Importe von Betonstabstahl bereits in der ersten Oktoberwoche aufgebraucht waren und sich die Verteuerung der Energie- und Transportkosten bemerkbar machen, besteht in vielen F√§llen ein entsprechender Bedarf f√ľr die Abdeckung vorliegender Auftr√§ge.
Infolge dessen berichten die ersten Stahlwerke  wieder √ľber sich verl√§ngernde Produktions- und Lieferzeiten f√ľr einige Bewehrungsprodukte.
 

30.10.2021
Die USA und die EU haben sich offenbar darauf geeinigt, die unter dem vorherigen Präsidenten Trump jeweils verhängten Strafzölle auszusetzen.
Die USA hatten seinerzeit empfindliche Strafz√∂lle f√ľr Stahl- und Aluminiumimporte aus der EU zum Schutz der landeseigenen Produktion verh√§ngt. Die EU hatte darauf mit Sonderz√∂llen auf schwere Motorr√§der, Whiskey und auch Jeans reagiert.
Eine endg√ľltige Einigung stehe zwar noch aus, jedoch wolle man umgehend die gegenseitigen Z√∂lle und auch die Verfahren vor der Welthandelsorganisiation WTO aussetzen.
Bestandteil der Vereinbarung ist wohl eine Quotierung f√ľr Importe √§hnlich der EU-Safeguard-Quoten f√ľr Stahl und Aluminium. Die EU hatte aber offensichtlich auch den USA zugesichert, da√ü f√ľr die nun zur Verf√ľgung stehenden Quoten keine Mengen verwendet werden, die ganz oder teilweise aus China stammen k√∂nnten.
 

11.10.2021
Nach den moderaten Preisr√ľckg√§ngen der letzten 2 Wochen, die vor allem durch gesunkene Schrottpreise hervorgerufen worden waren, spricht momentan viel daf√ľr, da√ü diese Entwicklung sich nun wieder umkehrt.
Eine steigende Nachfrage nach Rohstoffen und Fertigprodukten aus China, die wieder st√§rkere Nachfrage von Gro√üverbrauchern in Deutschland und vor allem die sprunghaft angestiegenen Kosten f√ľr Energie und Graphitelektroden wird in den n√§chsten Wochen wohl f√ľr sp√ľrbare Preiserh√∂hungen sorgen.
Hierbei ist nach wie vor auch die Versorgung mit Betonstahl - und hierbei insbesondere von Ringmaterial WR - ein gro√ües Thema f√ľr die n√§chsten Wochen.
Gleichwohl gilt es zu vermeiden, da√ü durch Hamsterk√§ufe wie im 2. Quartal diesen Jahres die Situation wieder k√ľnstlich angeheizt wird und dadurch unverh√§ltnism√§√üige Preissteigerungen bei den Rohstoffen und den Fertigprodukten provoziert werden. Die deutschen Werke werden auch weiterhin genug Stahl produzieren k√∂nnen, sofern diese Kapazit√§ten nicht durch unvern√ľnftige Einlagerungsmengen √ľberstrapaziert werden.
 

27.09.2021
Bedingt durch eine Entspannung an den internationalen Rohstoffm√§rkten ist der steile Anstieg der Preise f√ľr Betonstahl und Baustahlmatten erst einmal zum Stillstand gekommen. Die Preissituation wird allerdings nach wie vor durch die immer noch eingeschr√§nkte Verf√ľgbarkeit bestimmter Abmessungen und Ausf√ľhrungsformen bestimmt, soda√ü es nur eine leichte Preiskorrektur gegeben hat.
Die Verf√ľgbarkeit von Betonstahl hat sich zwar leicht gebessert, jedoch ist nach wie vor mit verl√§ngerten Lieferzeiten zu rechnen, da die Stahlwerke nach wie vor damit besch√§ftigt sind, die Auftragsbest√§nde aus dem Hamsterk√§ufen des II. Quartals zu produzieren und auszuliefern.
Die Hoffnungen mancher Marktteilnehmer, da√ü die Preise auf einem Niveau vom Anfang des Jahres sinken k√∂nnten, sind nach wie vor unrealistisch. Da die Nachfrage und der Bedarf an Bewehrungsst√§hlen angesichts einer nach wie vor guten Baukonjunktur weiterhin auf hohem Niveau stabil sind, ist auch f√ľr die n√§chsten Wochen nach wie vor mit einer angespannten Situation auf hohem Preisniveau zu rechnen.
 

15.09.2021
In unserem Service-Bereich liegt f√ľr Sie die neue Version der Bamtec®-Konstruktions-Software BAMCad 3.0 zum kostenlosen Download bereit. Ebenso finden Sie hier eine Schnellstartanleitung f√ľr diese Software zum Download.
 

10.09.2021
Indien hat bei der Welthandelsorganisation (WTO) einen Antrag auf Erhebung von Strafzöllen auf verschiedene Produkte aus der EU in einer Größenordnung von fast 300 Millionen Euro gestellt.
Der Grund hierf√ľr sind die Safeguard-Quoten f√ľr Stahlprodukte, von denen auch Indien zum Teil betroffen ist. Die von Indien geplanten Strafz√∂lle sind als Vergeltungsma√ünahme f√ľr Safeguard zu verstehen, denn Indien hat in Aussicht gestellt, die erh√∂hten Einfuhrz√∂lle wieder aufzuheben, wenn die Einfuhrbeschr√§nkungen der EU gegen√ľber Indien wieder aufgehoben w√ľrden.
Indien exportiert vor allem warmgewalzte Bleche, nichtrostenden Stahl und Walzdraht in die EU.
 

Zulassung Spannstahllitzen ST 1570/1770  06.09.2021
 
  Das Institut f√ľr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung f√ľr Spannstahllitzen ST 1570/1770 
  und ST 1660/1860 des von uns vertretenen Herstellerwerks Fapricela um die Anwendungen
  nach Klasse I erweitert.
  Somit d√ľrfen diese Spannstahllitzen jetzt auch f√ľr das Vorspannen von Betonbr√ľcken und zur
  Herstellung von Felsankern eingesetzt werden.

  Die neuen Zulassungsunterlagen und √úbereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich f√ľr Sie als Download verf√ľgbar.




02.08.2021
Im Mai hatte die chinesische Regierung Rabatte auf Steuern und Abgaben f√ľr Stahlexporte gestrichen, um auf diese Art und Weise Kapazit√§ten veralteter Produktionsanlagen aus dem Markt nehmen zu k√∂nnen. Grund hierf√ľr sind die Bestrebungen Chinas, die Emissionen aus alten Hochofenwerken, die die Umwelt besonders gesch√§digt haben, zu senken.
Nachdem dies offenbar nicht die gew√ľnschten Effekte hatte, hat China mit Wirkung zum 01.08.2021 die Exportabgaben f√ľr Roheisen und auf bestimmte, f√ľr die Stahlherstellung n√∂tige Legierungen drastisch angehoben. Zum Teil sind die Abgaben verdoppelt worden. Dar√ľber hinaus wurden auch f√ľr weitere Stahlerzeugnisse die Erm√§√üigungen auf die Exportz√∂lle abgeschafft.
Dies wird voraussichtlich dazu f√ľhren, da√ü weniger Roheisen und Stahlprodukte in China produziert werden und somit die Kapazit√§ten veralteter Stahlwerke vom Markt genommen werden k√∂nnen.
Als Folge hiervon sind die Notierungen f√ľr Eisenerz zur√ľckgegangen, weil die betroffenen Werke ihre Vorr√§te an Eisenerz und Kokskohle noch vor der Stillegung zu Geld machen wollten.
Mittelfristig wird diese Entwicklung bei den Erwartungen an das chinesische Wirtschaftswachstum aber daf√ľr sorgen, da√ü China mehr Stahl und Stahlprodukte wird importieren m√ľssen, soda√ü die Lage auf den Stahlm√§rkte weiterhin unter Druck bleiben k√∂nnte.
Eine nachhaltige Entspannung auf den Rohstoff- und Stahlm√§rkten d√ľrfte also in absehbarer Zeit nicht zu erwarten sein.
 

26.07.2021
Wir hatten ja k√ľrzlich auf die zu erwartenden Lieferengp√§sse aufgrund der Werksferien hingewiesen.
Wir möchten daher nochmals darauf hinweisen, daß in vielen Produktionsstätten nicht oder nur mit eingeschränkter Kapazität gearbeitet werden kann
Es ist daher nur bedingt m√∂glich, exakte Liefertermine f√ľr Neuauftr√§ge zu erhalten, sofern dieses Material bei den Werken noch vorr√§tig ist. Da die Werke immer noch damit besch√§ftigt sind, Auftragsr√ľckst√§nde zur Auslieferung zu bringen, ist je nach Material mit Lieferzeiten von bis zu 8 Wochen f√ľr Neuauftr√§ge zu rechnen.
Auch die teilweise ausgebliebene Vormaterialversorgung durch die Hochwassersituation hat ihr √úbriges dazu beigetragen.
Bestehende Auftr√§ge werden aktuell zwar ratierlich abgearbeitet, jedoch ist auch hier derzeit die ausbleibende Produktion sp√ľrbar, soda√ü in vielen F√§llen weiterhin Geduld n√∂tig ist.
Auch hat sich die Frachtsituation nicht gebessert, weil auch bei Speditionen die Urlaubszeit die möglichen Transportkapazitäten stark einschränkt.

Aktuell ist noch nicht absehbar, wann sich die Versorgungs-, Produktions- und Transportsituation wieder so normalisiert hat, daß man mit regulären Lieferzeiten rechnen kann.
 

16.07.2021
Die starken Regenf√§lle der letzten Tage haben die Pegelst√§nde der schiffbaren Fl√ľsse im Westen Deutschlands so stark ansteigen lassen, da√ü Transporte auf Rhein, Ruhr und Mosel aktuell nicht mehr m√∂glich sind.
Dies trifft eine ganze Reihe von Stahlwerken und Weiterverarbeitern, die auf die Versorgung mit Rohstoffen und Vormaterial √ľber die Wasserwege angewiesen sind.
Es ist auch nicht auszuschließen, daß bei weiter steigenden Wasserständen Produktionsstätten in Flußnähe unter Wasser stehen könnten.
Diese Hochwasserlage wird die Versorgung von Herstellungs- und Verarbeitungsbetrieben f√ľr Ringmaterial WR, Ringmaterial KR. Betonstahl-Lagermatten und Listenmatten weiter verschlechtern, weil diesen Betrieben durch das Ausbleiben von Walzdrahtlieferungen die Produktionsgrundlage fehlt.
F√ľr die n√§chsten Wochen mu√ü daher weiterhin mit l√§nger werdenden Lieferfristen gerechnet werden. Inwieweit sich dies auch auf die sowieso schon angespannte Preissituation auswirkt, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorhergesagt werden.
 

05.07.2021
Die Versorgungslage mit Bewehrungsstählen ist nach wie vor angespannt.

Angesichts der Masse an Aufträgen, die die Stahlwerke und Weiterverarbeiter derzeit abzuarbeiten haben, reichen die Kapazitäten in der Produktion und mittlerweile auch bei den Spediteuren nicht mehr aus, um Aufträge kurzfristig zur Auslieferung zu bringen. Je nach Produkt ist mit Lieferzeiten von mehreren Wochen zu rechnen.
Hinzu kommt, daß bei einigen Herstellerwerken nun auch die Werksferien anstehen oder nur mit beschränkter Kapazität produziert werden kann, da deren Mitarbeiter ebenfalls teilweise im Urlaub sind.

In den nächsten Wochen ist also weiterhin mit eingeschränkten Liefermöglichkeiten und teilweise Versorgungsengpässen zu rechnen.

Wir k√∂nnen daher nach wie vor unseren Kunden nur raten, Auftr√§ge kurzfristig zu spezifizieren, damit diese Auftr√§ge dann f√ľr die Produktions- und Frachtplanung einflie√üen k√∂nnen. Dies ist aber keine Gew√§hr, da√ü das Material dann auch zum gew√ľnschten Zeitpunkt verf√ľgbar und auch ein Spediteur gefunden ist.
Insoweit ist immer noch viel Geduld und eine Planung √ľber die Sommerferien hinaus gefragt.
 

18.06.2021
Wie letzte Woche angedeutet, sind die neuen Safeguard-Quoten f√ľr den Zeitraum bis zum 30.06.2024 mit Wirkung ab dem 01.07.2021 festgelegt worden.
Die Quoten wurden um 3% erhöht; ansonsten sind alle Regelungen und somit auch ggf. Strafzölle unverändert geblieben.
Bei vielen Marktteilnehmern ist die Verl√§ngerung der Quoten angesichts der derzeitigen Marktsituation auf Unverst√§ndnis getroffen, jedoch wurde zum Ausdruck gebracht, da√ü sich die Verh√§ltnisse auch irgendwann wieder normalisieren werden und es dann den europ√§ischen Wirtschaftsraum vor Dumping-Mengen aus dem Nicht-EU-Ausland zu sch√ľtzen gilt. Schlie√ülich geht es ja auch um viele Industriestandorte und Arbeitskr√§fte in der EU, die ansonsten in Gefahr geraten w√ľrden, wie dies vor einigen Jahren noch der Fall war.
 

11.06.2021
Die Europ√§ische Kommission hat der Welthandelsorganisation WTO mitgeteilt, da√ü die zum 30.06.2021 auslaufenden Regelungen √ľber Importbeschr√§nkungen verschiedener Handelsprodukte (darunter auch Stahl) bis 2024 verl√§ngert werden sollen. Vorgesehen ist allenfalls eine j√§hrliche Anpassung der Quoten um 3%.
Wir werden Sie informieren, sobald die offiziellen Verlautbarungen und Quotierungen feststehen.
 

31.05.2021
Ganz bewu√üt haben wir in den letzten Wochen uns nicht mit News zu Wort gemeldet, weil diese nur weitere Materialverknappungen und Preissteigerungen zum Inhalt gehabt h√§tten. Dies h√§tte mit ziemlicher Sicherheit zu weiteren Panikk√§ufen gef√ľhrt, die die angespannte Marktlage zus√§tzlich belastet h√§tten.
Wir haben es daher vorgezogen, im pers√∂nlichen Gespr√§ch mit unseren Kunden und Gesch√§ftsfreunden die aktuelle Marktentwicklung zu er√∂rtern, um nicht unn√∂tig Unruhe in den Markt zu bringen. Hierf√ľr haben andere ja schon in ausreichendem Ma√üe gesorgt.

Dennoch wollen wir heute wieder einmal einen aktuellen Ausblick wagen.
Zunächst : Ja, es gibt noch Betonstahl. Und es gibt eigentlich sogar genug Betonstahl.
Allerdings verhält es sich derzeit so, daß das teils ungebremste Kaufverhalten einiger Marktteilnehmer, das sehr an die Hamsterkäufe von Klopapier im letzten Jahr erinnert, nicht nur die Stahl- und Walzwerke sowie Weiterverarbeiter an die Grenzen der Produktionskapazitäten gebracht hat sondern auch diese Mengen mangels Frachtraum nicht zeitgerecht zur Auslieferung gebracht werden konnten.
Dies hat dann nat√ľrlich auch zu weiter steigenden Preisen gef√ľhrt und diese Entwicklung h√§lt derzeit noch an und wird die Marktteilnehmer, die nicht rechtzeitig disponiert oder entsprechende Lagerm√∂glichkeiten haben, wohl irgendwann in Schwierigkeiten bringen.

Von daher m√∂chten wir an Sie appellieren, mit Weitblick Ihren Bedarf zu disponieren, um die Preise nicht weiter in die H√∂he zu treiben und die Versorgungssituation weiterhin angespannt zu lassen. Dann k√∂nnen dringende Bedarfsf√§lle auch wieder in √ľberschaubaren Lieferzeitr√§umen ausgeliefert werden.

Wir werden in den letzten Tagen oft gefragt, wie die derzeitige Situation weitergeht und wann die Preissteigerungen zum Stillstand kommen werden. Hierauf gibt es keine seri√∂se Antwort, zumal ein gro√üer Einflu√ü auf die hiesige Versorgungssituation dadurch ausge√ľbt wird, da√ü aktuell kein Importdruck besteht, da besonders die asiatischen M√§rkte nach wie vor gro√üe Mengen aus Europa abziehen und selbst die USA mit einer langsam wieder anspringenden Konjunktur an den Markt zur√ľckkehren. Auch ist die Baukonjunktur in Exportnationen mittlerweile wieder so gut, da√ü hier keine oder nur wenig Notwendigkeit besteht, Stahlmengen nach Europa zu exportieren.

Von daher können wir Ihnen nur anraten, nicht zu spekulieren sondern auf Basis der jeweils aktuellen Wiederbeschaffungspreise zu kalkulieren.
Auch weiterhin stehen wir Ihnen im pers√∂nlichen Gespr√§ch gerne f√ľr weitere Informationen und Einsch√§tzungen unsererseits zur Verf√ľgung.
 

07.05.2021
Wir hatten in den letzten Wochen ja regelm√§√üig √ľber die Verknappung von Vormaterial und daraus resultierend verl√§ngerte Lieferzeiten und steigende Preise f√ľr Bewehrungsst√§hle berichtet.
Da auch andere europ√§ische Staaten und insbesondere die asiatischen Staaten zunehmend Vormaterialien und Fertigprodukte suchen, sorgt dies weiter f√ľr eine knappe Vormaterialversorgung der Hersteller.
Diese Entwicklung h√§lt nicht nur an, sie beschleunigt sich derzeit auch noch. Ein Grund hierf√ľr ist sicherlich auch eine gewisse “Hamstermentalit√§t”, denn aktuell haben viele Kunden wegen bef√ľrchteter Lieferengp√§sse √ľberdurchschnittlich viel Material geordert, was die Produktions- und Lieferf√§higkeit der Herstellerwerke sehr strapaziert und damit auch f√ľr weiter stark ansteigende Materialpreise sorgt.
Die Eisenerzpreise, die seit dem letzten Jahr kontinuierlich angestiegen sind, haben diese Woche das “Allzeit-Hoch” aus dem Jahr 2011 √ľbertroffen und ein Ende dieser Entwicklung ist derzeit noch nicht in Sicht (siehe nachfolgende Graphik).
Auch Stahlschrott hat sich in den letzten Wochen kontinuierlich verteuert, sodaß in den nächsten Wochen auch weiterhin mit steigenden Stahlpreisen zu rechnen ist.

Eisenerzpreise 2021

Graphik : Entwicklung der Eisenerzpreise Januar bis Anfang Mai 2021
















Wir empfehlen unsere Kunden, die erteilten Auftr√§ge rechtzeitig und unter der Ber√ľcksichtigung der verl√§ngerten Lieferzeiten abzurufen, damit eine Versorgung gesichert werden kann.

28.04.2021
Presseberichten zufolge hat die indische Regierung die temporäre Stillegung von Stahlproduktionen angeordnet.
Grund hierf√ľr sei zum einen der Bedarf an Sauerstoff f√ľr die Versorgung von Covid-Erkrankten, der ebenfalls f√ľr die Produktion in Stahlwerken ben√∂tigt wird und zum anderen solle hiermit die Luftqualit√§t verbessert werden, um die Belastung f√ľr Erkrankte zu verringern.
Da Indien einer der größten Stahlproduzenten der Welt ist, kann noch nicht abgesehen werden, welche Auswirkung dies auf die globalen Stahlmärkte haben wird.
Zusammen mit der heutigen Ank√ľndigung des chinesischen Finanzministeriums (siehe vorherige Mitteilung) bergen solche Ma√ünahmen angesichts des derzeit steigenden Stahlverbrauchs unter Umst√§nden gro√üe Risiken f√ľr die weltweite Versorgung mit Stahlprodukten. F√ľr manche Produkte (besonders Bleche und nichtrostende St√§hle) werden bereits heute Walz- und Liefertermine im Sp√§therbst und Winter genannt.
 

28.04.2021
China hat am heutigen Tage verk√ľndet, da√ü die bislang gew√§hrten Nachl√§sse auf die staatliche Mehrwertsteuer f√ľr Exporte mit Wirkung vom 01. Mai entfallen.
Dar√ľber hinaus sollen Importz√∂lle auf verschiedene Produkte, darunter auch Stahl und Schrott zum selben Termin entfallen.
Mit diesen Ma√ünahmen will China den inl√§ndischen Markt st√§rken und hierf√ľr mehr Importe von Rohstoffen und Fertigwaren in Anspruch nehmen und im Gegenzug weniger Waren exportieren.
Dies k√∂nnte die aktuell angespannte Situation auf den Stahlm√§rkten zus√§tzlich anheizen und f√ľr weitere Verknappung bestimmter St√§hle und damit verbunden Preiserh√∂hungen sorgen.
 

26.04.2021
F√ľr den Monat Mai wird allgemein von zumindest stabilen, durchaus aber auch weiterhin steigenden Materialpreisen f√ľr Betonst√§hle ausgegangen. Die Versorgungssituation hat sich nicht gebessert, soda√ü weiterhin mit l√§ngeren Lieferzeiten zu rechnen ist.
Insbesondere die internationale Nachfrage nach Stahlprodukten sorgt nach wie vor f√ľr die aktuelle Preissituation und es ist nicht absehbar, wann sich diese Lage wieder beruhigt.
 

19.04.2021
Aus den Medien und der Presse war in den letzten Tagen ja zu erfahren, daß neben Stahlprodukten auch immer mehr Engpässe bei der Beschaffung von Holz und Dämmstoffen auftreten.
Diese Tatsache spiegelt auch die seit Wochen bekannte Realit√§t wider, da√ü es nach wie vor l√§ngere Lieferzeiten aufgrund der starken Nachfrage nach Betonstahl und Baustahlmatten gibt. Insbesondere bei Betonstahl im Ring und Baustahlgewebematten haben sich die Lieferzeiten nochmals verl√§ngert. F√ľr Listenmatten, die speziell auf Kundenwunsch geschwei√üt werden, mu√ü derzeit mit 4-5 Wochen Produktionsvorlauf gerechnet werden.
Auch bei Frachtraum in bestimmte Regionen ist die Beschaffung von Sattelz√ľgen schwieriger geworden.
Wir empfehlen unseren Kunden, Aufträge rechtzeitig zu spezifizieren, damit eine halbwegs termingerechte Belieferung möglich ist.
 

14.04.2021
Die Polizei warnt vor gefälschten SMS, die neuerdings im Umlauf sind und Schadsoftware auf Mobiltelefonen und Tablets einschleusen könnten.
Es handelt sich zumeist um SMS, in deren Text angegeben ist, da√ü ein Paket angek√ľndigt ist und man die Nachverfolgung f√ľr dieses Paket aufrufen soll. Ein Klick auf den beigef√ľgten Link kann auf den Mobilger√§ten eine Schadsoftware installieren, die dann die SMS an alle im Kontaktordner gespeicherten Mobilfunknummern weiterleitet.
Die Polizei r√§t, nicht auf diese Links zu klicken und diese SMS umgehend zu l√∂schen, da Paketdienstleister gew√∂hnlich ihre Nachverfolgung mit den entsprechenden nachpr√ľfbaren Daten per eMail und nicht per SMS schicken. Weiterhin empfiehlt die Polizei, in den Systemeinstellungen der Mobilger√§ten eine Drittanbietersperre f√ľr Apps zu aktivieren, um die versehentliche Installation solcher Schadsoftware zu unterbinden.
 

06.04.2021
Die Walzdrahtpreise haben f√ľr den Monat April erneut leicht angezogen.
Somit d√ľrften Spekulationen √ľber kurzfristige Preissenkungen f√ľr Walzdrahtprodukte wie Baustahlmatten, Ringmaterial KR oder Gittertr√§ger kaum realistisch sein.
Auch f√ľr warmgewalzte Coils wurden bereits von mehreren Stahlwerken leichte Preiserh√∂hungen f√ľr den April angek√ľndigt. Bei Ringmaterial WR ist nach wie vor die Versorgungssituation teilweise angespannt, da ein deutscher Hersteller nach einer Produktionsumstellung nach wie vor technische Probleme hat und somit nicht die vollen Produktionskapazit√§ten zur Verf√ľgung stehen.
 

31.03.2021
Entweder war es nur ein verfr√ľhter Aprilscherz oder die Meldung war √§hnlich einem Virus zu schnell aus einem Marketing-Labor entfleucht. Am gestrigen Tage hat eine angebliche Pressemitteilung von Volkswagen f√ľr reichlich Verwirrung gesorgt.
Mit der Markteinf√ľhrung des neuen, elektrisch angetriebenen PKW “ID4” wolle Volkswagen sich in den USA nun in “Voltswagen of America” umbenennen. Netter Scherz aber wohl kaum realistisch.
VW hat sich mittlerweile f√ľr diese irref√ľhrende Pressemitteilung entschuldigt.
 

29.03.2021
Nach fast einer Woche der Blockade ist es den Bergungskräften gelungen, das im Suezkanal auf Grund gelaufene Containerschiff wieder freizubekommen und damit die Durchfahrt durch den Kanal wieder zu ermöglichen.
Mehr als 350 Schiffe hatten seit einer Woche auf ihre Weiterfahrt warten m√ľssen und viele Warenstr√∂me und Lieferketten sind durch die Verz√∂gerung betroffen. Manche Warenlieferung soll sich durch die Havarie um bis zu 6 Wochen verz√∂gern.
Der genaue Schaden läßt sich nicht beziffern, jedoch geht die Allianz-Versicherung von einer Schadenhöhe von 6-10 Milliarden Dollar pro Woche aus.
Als besonderes Problem wird nun eine Verknappung von Containern f√ľr die Seefracht angesehen, denn durch die Verz√∂gerungen bei der Zustellung der schwimmenden Waren fehlen diese Container nun f√ľr Anschlu√üauftr√§ge.
Erschwerend kommt hinzu, daß es offenbar nur noch 2 chinesische Firmen gibt, die Überseecontainer herstellen und so dieser Mangel nicht kurzfristig behoben werden kann.
 

24.03.2021
Auf der gestrigen Videokonferenz der Bundesregierung und der Ministerpr√§sidenten wurden der Gr√ľndonnerstag und der Ostersamstag als sogenannte “Ruhetage” festgelegt, an denen alle fast Gesch√§fte geschlossen bleiben sollten.
Dies h√§tte bedeutet, da√ü auch die Firma Lotter und somit auch das Verkaufsb√ľro in Frankfurt wie auch die Betriebe unserer Kunden geschlossen geblieben und an diesen Tagen folglich auch keine Warenlieferungen an unsere Kunden m√∂glich gewesen w√§ren.
Heute nun hat Bundeskanzlerin Merkel verf√ľgt, da√ü aufgrund der Kurzfristigkeit und kaum umzusetzenden Ma√ünahmen von diesen “Ruhetagen” nun doch Abstand genommen wird.
Die f√ľr den 01.04.2021 eingetakteten Lieferungen werden also wie erwartet ausgeliefert und unser Verkaufsb√ľro steht Ihnen auch an diesem Tage vollumf√§nglich zur Verf√ľgung.
 

23.03.2021
Eines der größten Containerschiffe der Welt ist gestern im Suezkanal, der das rote Meer und das Mittelmeer verbindet und eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt ist, auf Grund gelaufen.
Die 400 m lange und 59 m breite “
MV Ever Given” einer taiwanesischen Reederei ist in einem Sandsturm und wegen eines Stromausfalls an Bord man√∂vrierunf√§hig geworden und wurde durch die starken Winde im Kanal quergestellt, soda√ü der Suezkanal auf seiner gesamten Breite durch das nun teilweise auf Sand liegende Schiff blockiert ist.
Infolge dieser Blockade haben die internationalen √Ėlpreise angezogen.
Es ist noch nicht klar, wie lange die Bergung in Anspruch nehmen wird und wann diese Route wieder befahrbar sein wird.
Fest steht, da√ü bereits jetzt √ľber 100 Schiffe vor und hinter der Blockade liegen und auf die Weiterfahrt warten und somit die geladenen Waren nur mit erheblicher Verz√∂gerung die Empf√§nger erreichen werden.
Inwieweit hiervon auch Stahl-, Erz- und Schrottlieferungen betroffen sind, läßt sich aktuell noch nicht feststellen.
 

15.03.2021
Die Schrottpreise f√ľr den Monat M√§rz haben wieder sp√ľrbar angezogen und die “Delle” aus dem Februar mehr als ausgeglichen. Es ist daher weiterhin von  stabilen Preisen auf hohem Niveau oder eventuell auch noch leichten Preissteigerungen auszugehen.
Die Versorgungssituation mit Bewehrungsstählen ist auch weiterhin etwas angespannt.
Die Nachfragetätigkeit und der Verbrauch sind immer noch auf einem recht hohen Niveau, sodaß die Herstellerwerke zumeist direkt aus der Produktion ausliefern und keine Werkslager in großem Umfang anlegen können.
Auch Walzdraht ist nach wie vor etwas knapp, sodaß insbesondere bei Baustahlmatten und auch Ringmaterial mit verlängerten Lieferzeiten zu rechnen ist.
Es wird auch zunehmend √ľber die schwierige Beschaffung von geeignetem Frachtraum geklagt, soda√ü sich hierdurch auch die Lieferzeiten unter Umst√§nden je nach Destination etwas verl√§ngern. Die in den letzten Wochen gestiegenen Kraftstoffpreise werden zudem in absehbarer Zeit zu Preiserh√∂hungen bei den Frachtraten f√ľhren.

Insgesamt ist in den nächsten Wochen also mit einer unveränderten oder leicht ansteigenden Preissituation mit etwas längeren Lieferzeiten auszugehen.
 

01.03.2021
Wir hatten ja bereits k√ľrzlich darauf hingewiesen, da√ü es aktuell keinen nachvollziehbaren Grund gibt, auf nachhaltig sinkende Vormaterial- und Betonstahlpreise zu spekulieren.
Nach dem Ende des chinesischen Neujahrsfestes haben nun auch auf den internationalen Rohstoffm√§rkten die Preise wieder angezogen und man mu√ü davon ausgehen, da√ü dies auch Auswirkungen auf die Stahlpreise in Europa haben wird. Die ersten Stahlproduzenten haben infolge dessen auch bereits f√ľr diese Woche die R√ľcknahme von ausstehenden Angeboten sowie die ersten Preiserh√∂hungen angek√ľndigt.
Die Walzdrahtversorgung weiterverarbeitender Betriebe hat sich nur leicht verbessert, sodaß nach wie vor mit verlängerten Lieferzeiten wegen der mangelnden Sortierung zu rechnen ist.
Auch wird aktuell von verlängerten Lieferzeiten von Ringmaterial wegen der starken Nachfrage berichtet.
 

15.02.2021
Nach wie vor ist die Versorgungssituation von weiterverarbeitenden Betrieben nicht zufriedenstellend.
Insbesondere Produktionsst√§tten von Lagermatten haben nach wie vor erhebliche R√ľckst√§nde bei Walzdrahtlieferungen, soda√ü die Sortierung immer noch nicht gegeben ist. Es ist daher auch in den n√§chsten Tagen weiterhin mit Verz√∂gerungen bei der Belieferung mit Walzdrahtprodukten wie z.B. Baustahlmatten und Ringmaterial KR zu rechnen.
 

01.02.2021
Die Schrottpreise hatten sich in den letzten beiden Wochen etwas stabilisiert und regional in Einzelf√§llen sogar leicht nachgegeben. Dies hat bei einigen Marktteilnehmern zu Spekulationen gef√ľhrt, die aktuell aber nicht nachvollziehbar sind, zumal die Stahlwerke ihren Auftragsbestand aus den zuvor gekauften Schrottmengen zu h√∂heren Preisen erschmelzen m√ľssen. Solche Spekulationen auf nachhaltig fallende Schrott- und Stahlpreise sind aktuell nicht nachvollziehbar.
Eine Entwicklung, dies sich aber in den nächsten Wochen gegenteilig auswirken könnte, ist die derzeitige Hochwassersituation in Deutschland.
Da Schrott und Walzdraht zu einem bedeutenden Teil √ľber die Binnenschifffahrt zu den Werken und Verarbeitungsst√§tten transportiert wird, ist es bereits zu den ersten Engp√§ssen gekommen.
Auch hat sich Frachtraum in der Seeschifffahrt verteuert, weil durch die gute Konjunktur in Asien ein erhöhter Bedarf an Frachtraum auf See besteht.
Walzdrahtverarbeitende Produktionsst√§tten haben bereits verlauten lassen, da√ü aufgrund ausbleibender Lieferungen von Vormaterial die Produktion von Endprodukten wie z.B. Ringmaterial KR und Betonstahlmatten sich die Liefertermine nicht unerheblich verl√§ngern bzw. man will aktuell keine neuen Auftr√§ge annehmen, von denen man nicht wei√ü, da√ü man sie zeit- und mengenm√§√üig erf√ľllen kann.
 

26.01.2021
Das EU-Parlament hat letzte Woche Regelungen verabschiedet, die die Verhängung von Strafzöllen auf ausländische Waren unabhängig von Entscheidungen der Welthandelsorganisation (WTO) ermöglicht. Die kurzfristige Zustimmung des EU-Ministerrates gilt als sicher.
Diese Regelungen sind eine Reaktion auf die Berufung von zwei US-Juristen in das WTO-Berufungsgericht, aufgrund dessen mit einer Blockadehaltung der Amerikaner bei WTO-Entscheidungen √ľber Strafz√∂lle gerechnet werden mu√ü.
 

25.01.2021
Das chinesische Handelsministerium hat neue Verordnungen in Kraft gesetzt, nach denen sowohl chinesische als auch ausl√§ndische Unternehmen mit Strafen belegt werden k√∂nnen, sofern sich diese Handelsbeschr√§nkungen oder Sanktionen, die von den USA verh√§ngt worden sind, unterwerfen. Mit diesen Verordnungen sollen inl√§ndische, chinesische Unternehmen gegen ausl√§ndische Sanktionen gesch√ľtzt werden.
Seitens der deutschen Wirtschaft wird bef√ľrchtet, da√ü man k√ľnftig zwischen amerikanischen und chinesischen St√ľhlen sitzen k√∂nne und sich f√ľr eine der beiden Seiten entscheiden und hierzu abw√§gen m√ľsse, welche Sanktionen “preiswerter” sein k√∂nnten.
 

25.01.2021
Die Rohstoffpreise sind nach wie vor auf einem hohen Niveau stabil.
Entsprechend haben sich auch die Stahlpreise in den letzten beiden Wochen auf einem nahezu gleichbleibenden Niveau stabilisiert.
Es wird aber zunehmend von Werksseite berichtet, da√ü Abmessungen bei Betonstahl oder Sorten bei Betonstahlmatten derzeit nicht oder nur mit l√§ngeren Lieferzeiten verf√ľgbar sind. Hintergrund hierf√ľr ist die nach wie vor gute Nachfraget√§tigkeit und die noch auszuliefernden Abrufe der letzten Wochen sowie eine Knappheit an Walzdraht f√ľr die Herstellung von Ringmaterial KR, Baustahlmatten und Gittertr√§gern.

In der letzten Woche wurde von Schrottkontrakten berichtet, die leicht unter den Vorwochen notiert hatten. Dies lag vor allem auch darin begr√ľndet, da√ü die chinesischen H√§fen momentan √ľberf√ľllt sind und Schiffe nicht gel√∂scht werden k√∂nnen. Entsprechend wurde Schrottladungen zu etwas g√ľnstigeren Konditionen zu anderen Destinationen auf der Welt umgeleitet. Es ist aber davon auszugehen, da√ü dies nur ein kurzfristiger Effekt sein wird, soda√ü die Schrottpreise kurzfristig wieder steigen k√∂nnten.
Mit einer nachhaltigen Entspannung der Preissituation f√ľr Betonstahl und Betonstahlmatten ist nach wie vor in den n√§chsten Tagen und Wochen nicht zu rechnen.
 

05.01.2021
Die russische Regierung plant, zum 01.02.2021 die bereits bestehende Exportsteuer auf Schrott zu verdreifachen.
Mit diesem Schritt sollen Schrottexporte so weit verteuert werden, daß die im Inland dringend benötigten Schrottmengen eher in Russland verbleiben als ins Ausland exportiert zu werden.
Die Ma√ünahme soll zun√§chst f√ľr ein halbes Jahr gelten.
 

04.01.2021
Die Preissituation hat sich insbesondere aufgrund der starken Nachfrage aus dem asiatischen Raum √ľber die Jahreswende weiter versch√§rft. Aber auch die inl√§ndische Nachfrage nach Betonstahl ist nach wie vor auf hohem Niveau, weil auch die Bauwirtschaft bislang sehr robust durch die Pandemie-Krise gekommen ist und entsprechend der Bedarf an Betonstahl und Baustahlmatten nach wie vor hoch ist.
Bei einigen Bewehrungsprodukten ist mittlerweile eine Verdoppelung der Grundpreise seit November 2020 zu beobachten. Legierungselemente f√ľr nichtrostende St√§hle erfahren derzeit ebenfalls massive Preiserh√∂hungen.

Auch mu√ü f√ľr einige Produkte nach wie vor mit l√§ngeren Lieferzeiten gerechnet werden.
Wir empfehlen unseren Kunden daher, Abrufaufträge kurzfristig einzuteilen, damit die Materialversorgung sichergestellt ist.
 

14.12.2020
Die Rohstoffpreise befinden sich nach wie vor auf einem steilen Weg nach oben.
Entsprechend steigen auch die Betonstahlpreise derzeit täglich weiter an.
Einige Herstellerwerke können angesichts der unklaren Versorgungssituation und der nicht vorhersehbaren Preisentwicklung der nächsten Wochen aktuell keine Preise mehr abgeben und keine Aufträge mehr buchen.
Insbesondere bei Bewehrungsprodukten, die aus Walzdraht hergestellt werden (Lager- und Listenmatten, Bewehrungsdraht und Gitterträger) ist nicht auszuschließen, daß es im Januar zu Lieferengpässen kommen könnte.
Das Buchungsverhalten vieler Marktteilnehmer heizt diese Entwicklung noch zusätzlich an, sodaß hierdurch zusätzlicher Druck entsteht.
Es ist zu vermuten, daß in den nächsten Wochen keine Entspannung zu erwarten ist.
 

07.12.2020
Rohstoffe zur Stahlherstellung erleben dieser Tage ungeahnte H√∂henfl√ľge.
Eisenerz hat am Wochenende mit √ľber $/to 140 einen neuen H√∂chststand der letzten 5 Jahre erreicht.
Auch Schrott ist momentan nicht st√§ndig in der gew√ľnschten Qualit√§t und Menge verf√ľgbar, soda√ü die Preise hier auch ansteigen.
Die Gr√ľnde hierf√ľr sind sicherlich vielf√§ltig aber vor allem darin zu suchen, da√ü der schw√§chelnde Automobilabsatz dieses Jahr dazu gef√ľhrt hat, da√ü weniger Altautos verschrottet worden sind und auch Altger√§te von Konsumg√ľtern sind dieses Jahr weniger dem Schrottkreislauf zugef√ľhrt worden. Aber auch die stark anziehende Konjunktur und damit Stahlproduktion in Asien und hierbei vor allem in China sorgt f√ľr eine wachsende Nachfrage nach diesen Rohstoffen bei geringerem Angebot.
Es ist in den nächsten Wochen daher bei gleichbleibend hohem Bedarf mit weiterhin steigenden Rohstoff- und somit auch höheren Stahlpreisen zu rechnen.
 

27.11.2020
Im Jahr 2018 hatte China die Einfuhr von bis zu 32 verschiedenen festen Wert- und Abfallstoffen - darunter auch Stahl- und Kupferschrott - unterbunden. Grund hierf√ľr waren neue Qualit√§tsanforderungen an die Zusammensetzung von festen Abf√§llen und Schrott und auch, da√ü man mit einer solchen Ma√ünahme den Druck auf die internationalen M√§rkte aus√ľben wollte.
Vorgestern haben mehrere chinesische Ministerien und Kommissionen die Einfuhrbeschr√§nkungen f√ľr diese Wertstoffe und festen Abf√§lle zum Jahresende beendet, soda√ü mit dem Beginn des n√§chsten Jahres die chinesische Wirtschaft wieder ohne Beschr√§nkungen diese Stoffe importieren darf.
Da sich die chinesische Stahlindustrie in den letzten Jahren immer stärker auf die Stahlherstellung in Elektrostahlwerken verlegt hat, wird damit gerechnet, daß China in Zukunft wesentlich mehr Stahlschrott auf den internationalen Märkten kaufen wird, da das Schrottaufkommen in China selbst nicht zur Deckung des Bedarfs ausreicht.
Der verst√§rkte Bedarf an Eisenerz in China hatte in den letzten Wochen zu einem wieder ansteigenden Eisenerzpreis auf den internationalen M√§rkten gef√ľhrt.
Auch andere asiatische Staaten haben, da dort die Corona-Pandemie besser im Griff ist, ihre Wirtschaftsleitung und Produktion wieder angehoben und dadurch ebenfalls einen erhöhten Bedarf an Eisenerz, Kokskohle und Schrott.
Es wird auch allgemein angenommen, da√ü infolge der zu erwartenden Schrottimporte asiatischer Staaten - vor allem aber Chinas - den internationalen M√§rkten und damit auch der europ√§ischen Stahlindustrie weniger Schrott f√ľr die Stahlherstellung zur Verf√ľgung stehen wird, was sich auch in steigenden Schrottpreisen und letzten Endes damit auch in steigenden Stahlpreisen niederschlagen wird.
Die Ansicht einiger Marktteilnehmer, daß bedingt durch die Pandemie und die nun anstehenden Wintermonate die Stahlpreise unter Druck geraten und kurzfristig wieder sinken könnten, läßt sich angesichts der hier beschriebenen Parameter kaum nachvollziehen.
 

25.11.2020
Wie bereits letzte Woche angedeutet haben die Stahlwerke der aktuellen Entwicklung auf den weltweiten Rohstoffm√§rkten Rechnung getragen und ihre Preise f√ľr Betonstahl und Drahtprodukte sp√ľrbar angehoben. Die Gr√ľnde hierf√ľr sind nach wie vor vor allem darin zu suchen, da√ü die asiatischen M√§rkte - und hier vor allem China - eine Belebung ihrer Wirtschaft erleben und ihre Stahlproduktion wieder hochgefahren und somit einen erh√∂hten Bedarf an Eisenerz, Kokskohle und Stahlschrott haben.
Da aber auch die Bauwirtschaft in Deutschland nach wie vor auf einem hohen Niveau arbeitet, ist auch hierzulande eine weiterhin starke Nachfrage nach Bewehrungsstählen zu verzeichnen. Entscheidend hierbei ist aber auch, daß es sich bei den aktuellen Stahlkäufen nicht nur um spekulative Bevorratung sondern in der Regel um tatsächlichen Bedarf zur Abdeckung des Auftragsbestandes und der laufenden Produktion handelt.
Es ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen, wie die Preisentwicklung in den nächsten Wochen sein wird. Solange die asiatischen Märkte aber große Mengen an Rohstoffen aufnehmen, ist in Europa mit weiterhin stabilen und steigenden Preisen zu rechnen.
 

18.11.2020
Aufgrund der nach wie vor gro√üen Nachfrage nach Schrott und Walzdraht seitens der Stahlwerke und Weiterverarbeiter werden die Schrottpreise nach jetzigem Stand weiter ansteigen und in der Verf√ľgbarkeit weiterhin unter Druck stehen.
Insbesondere die wieder auflebende Konjunktur in Asien sorgt daf√ľr, da√ü entsprechende Mengen in diese M√§rkte geliefert werden und f√ľr den europ√§ischen Stahlmarkt nicht zur Verf√ľgung stehen.
Entsprechend mu√ü davon ausgegangen werden, da√ü die Preise f√ľr Betonstahl und Baustahlmatten ebenfalls weiter ansteigen werden.
 

09.11.2020
Auch an der Stahlindustrie geht die Corona-Pandemie nicht spurlos vorbei.
Die ersten Herstellerwerke und Weiterverarbeiter berichten √ľber Corona-F√§lle in den Produktionsbetrieben.
Bislang konnten die Ausfälle durch Infektionen und Quarantäne-Maßnahmen bei den Mitarbeitern dieser Betriebe durch Umschichtungen aufgefangen werden. Gerade bei Produkten, die arbeitsintensiv sind und nicht durch Maschinen vollautomatisch vorgenommen werden können, ist daher in den nächsten Wochen bei gleichbleibender Infektionssituation mit verlängerten Lieferzeiten zu rechnen.

Es ist aber nach aktuellem Stand nicht davon auszugehen, da√ü es zu Engp√§ssen bei der Versorgung mit Bewehrungsst√§hlen kommen k√∂nnte. Die deutschen und westeurop√§ischen Werke sind gut aufgestellt und k√∂nnen das aktuell hohe Volumen an Betonstahl und Betonstahlmatten weiterhin zur Verf√ľgung stellen.
Lediglich bei angearbeiteten Baustahlmatten und Listenmatten sowie Bewehrungsdraht und Sonderproduktionen von Ringmaterial WR und KR kann es aktuell zu Verzögerungen kommen, nicht jedoch zu Ausfällen.

Wie sich die aktuellen Fallzahlen und die daraus resultierenden Lockdown-Ma√ünahmen im europ√§ischen Ausland auf die dortige Stahlindustrie und die Lieferf√§higkeit dieser Werke auswirken wird, kann aktuell noch nicht abgesehen werden. Es ist aber nicht auszuschlie√üen, da√ü bei √§hnlich hohen Infektionszahlen in den n√§chsten Wochen wie beim ersten Lockdown Produktionen zeitweise zur√ľckgefahren oder ausgesetzt werden.
Aktuell ist jedoch berichtet worden, da√ü die Grenze von Ru√üland nach Polen geschlossen ist und keine LKW von Ru√üland aus durch Polen fahren d√ľrfen. Hier ist mit erheblichen Verz√∂gerungen bei den geplanten Transporten zu rechnen. Uns wurde berichtet, da√ü die Grenze bis Ende November geschlossen bleiben soll.
 

02.11.2020
Ab heute gelten ja die von den Bundes- und Landesregierungen beschlossenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland.
Gem√§√ü den Verlautbarungen der Bundesregierung sind aktuell keine Grenzschlie√üungen wie beim ersten Lockdown im Fr√ľhjahr diesen Jahres geplant, soda√ü der Warenverkehr mit den Nachbarstaaten auch weiterhin funktionieren sollte.
Es ist aber auch davon auszugehen, da√ü die deutschen Stahlhersteller wie auch im Fr√ľhjahr in der Lage sein werden, den Bedarf an Betonstahl, Baustahlmatten und sonstigen Bewehrungsprodukten zu decken und es nicht zu nachhaltigen Engp√§ssen kommen wird.
Es besteht also aktuell keine Notwendigkeit, neben Toilettenpapier und Nudeln auch Bewehrungsst√§hle √ľber den normalen Bedarf hinaus einzulagern - sofern nicht durch weitere Preissteigerungen bei diesen St√§hlen Gro√üverbraucher ihre Lagerbest√§nde zur Abdeckung laufender Auftr√§ge aufstocken werden.
 

30.10.2020
Die EU-Kommission hat in Vorbereitung auf den EU-Austritt Großbritanniens Vorschläge zur Anpassung der Safeguard-Quoten unterbreitet.
Großbritannien wird ab dem 01.01.2021 als Nicht-EU-Drittland betrachtet und es ist davon auszugehen, daß Großbritannien dann auch Quoten erhalten wird.
Die Quoten f√ľr andere Drittstaaten werden dann wohl auch um die Mengen, die Gro√übritannien als EU-Mitgliedsstaat in der Vergangenheit bezogen hat, zumindest teilweise reduziert werden.
Sobald konkrete Zahlen vorliegen, werden wir Sie im Rahmen unserer News hier√ľber informieren.
 

16.10.2020
Entgegen aller Unkenrufe haben sich die Preise f√ľr Betonstahl und Betonstahlmatten aufgrund der nach wie vor hohen Nachfrage weiterhin als sehr stabil erwiesen. Zum Teil wurden gar Abwehrpreise auf einem ungew√∂hnlich hohen Niveau angeboten, da die ersten Werke auch bereits √ľber Versorgungsschwierigkeiten auf der Vormaterialseite und einen sehr guten Auftragsbestand berichten.
Gest√ľtzt wird diese Entwicklung auch durch stabile Schrottpreise und Eisenerznotierungen auf einem sehr hohen Niveau. Bef√ľrchtungen oder Hoffnungen mancher Marktteilnehmer, die Stahlpreise k√∂nnten kurzfristig wieder sinken, haben sich nicht erf√ľllt.
Bedingt auch durch die Tatsache, daß die Safeguard-Quoten entweder bereits komplett ausgeschöpft oder zumindest zum großen Teil in Anspruch genommen wurden, besteht auch kein nennenswerter Importdruck. Selbst das europäischen Ausland kann derzeit auf stabile Inlandsmärkte blicken, sodaß auch hier kaum Mengen nach Deutschland fließen.
 

28.09.2020
Wir hatten ja bereits im Fr√ľhjahr in Bezug auf Transporte von Gittertr√§gern darauf hingewiesen, da√ü Langprodukte mit L√§ngen von 14 m oder mehr nur noch mit offenen Aufliegern transportiert werden d√ľrfen, da es nicht zul√§ssig ist, die T√ľren geschlossener Auflieger (Edscha / Tautliner etc.) aufgeklappt am Fahrzeug zu befestigen oder auszuh√§ngen.
In Anwendung des ¬ß35e Absatz 4 der StVZO (”
T√ľren m√ľssen w√§hrend der Fahrt geschlossen sein”) werden Verst√∂√üe mit hohen Geldbu√üen geahndet, soda√ü davon auszugehen ist, da√ü auch bei Betonstabstahl dieser Paragraph k√ľnftig seine Anwendung finden wird und selbst Lagerl√§ngen von 14m und 15m nur noch mit offenen Plateau-Aufliegern oder neuen geschlossenen Aufliegern mit Rolltoren und ausziehbaren Heckauflagen transportiert werden.
Dies wird nicht nur zu Engp√§ssen bei der Verf√ľgbarkeit von offenen Aufliegern f√ľhren, dies wird mit Sicherheit wegen der steigenden Nachfrage nach solchen Aufliegern oder n√∂tigen Investitionen in neue Auflieger zu Steigerungen bei den Frachtkosten f√ľhren.
Auch ist damit zu rechnen, da√ü sich bei L√§ngen √ľber 13,5 m die Lieferzeiten wegen der Verf√ľgbarkeit geeigneter Auflieger verl√§ngern werden.

Bitte ber√ľcksichtigen Sie diese neuen Voraussetzungen f√ľr Ihre Materialbez√ľge.

In Erwartung solcher Regelungen haben wir ja bereits ab dem Fr√ľhjahr unsere Gittertr√§ger zus√§tzlich in der L√§nge von 13,40 m angeboten, damit diese in geschlossenen Aufliegern transportiert werden k√∂nnen.
Gitterträger mit einer Länge von 14 m transportieren wir seitdem nur noch mit offenen Aufliegern, was mit entsprechenden Mehrkosten verbunden ist.
Bitte pr√ľfen Sie daher ebenfalls, ob f√ľr Sie k√ľnftig eine Gittertr√§gerl√§nge von 13,40 m die kosteng√ľnstigere Alternative sein kann. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen hierbei gerne hilfreich und beratend zur Verf√ľgung.
 

21.09.2020
Die Welthandelsorganisation WTO hat festgestellt, da√ü die seitens der USA gegen China verh√§ngten Strafz√∂lle von bis zu 25% rechtswidrig sind. Sie w√ľrden gegen das internationale Handels- und Zollabkommen GATT versto√üen, weil sie seitens der USA nicht ausreichend begr√ľndet worden seien. China hatte bereits unmittelbar nach Einf√ľhrung eine Beschwerde dagegen bei der WTO eingereicht.
Die USA haben daraufhin in einer Stellungnahme diese Entscheidung abgelehnt und ausgef√ľhrt, da√ü die USA das Recht h√§tten, sich gegen unlauteren Wettbewerb aus dem Ausland zur Wehr zu setzen. Folglich ist nicht davon auszugehen, da√ü die USA diese Z√∂lle in absehbarer Zeit wieder zur√ľcknehmen.
 

18.09.2020
Die Stahlwerke haben wie angek√ľndigt die Preiserh√∂hungen bei Schrott und Walzdraht bei den Preisen f√ľr Betonstahl in St√§ben, Ringen und Baustahlmatten umgesetzt. Diese Preiserh√∂hungen haben auch dazu gef√ľhrt, da√ü Gro√üverbraucher erhebliche Mengen bei den Werken und dem Handel geordert haben, soda√ü die Herstellerwerke derzeit √ľber eine sehr gute Auslastung verf√ľgen und vereinzelt auch schon √ľber Engp√§sse bei bestimmten Schrottsorten, die f√ľr die Stahlproduktion ben√∂tigt werden, klagen.
Von daher sind Hoffnungen, daß die Stahlpreise kurzfristig wieder nachgeben könnten, aus heutiger Sicht nicht realistisch. Vielmehr können weitere Preiserhöhungen aufgrund der derzeitigen Wirtschaftslage in der Bauwirtschaft nicht ausgeschlossen werden.
 

Zulassung Spannstahllitzen ST 1570/1770  08.09.2020
 
  Das Institut f√ľr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung f√ľr Spannstahllitzen ST 1570/1770
  des von uns vertretenen Herstellerwerks Fapricela bis September 2025 verl√§ngert. 

  Die neuen Zulassungsunterlagen und √úbereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich f√ľr Sie als Download verf√ľgbar.




24.08.2020
Wie erwartet haben sich die Schrottpreise im August leicht erholt. Entsprechend haben die Stahlwerke die Preise f√ľr Betonstahl in St√§ben und Ringen, Baustahlmatten und auch f√ľr Walzdraht angehoben.
F√ľr den Monat September sind weitere Erh√∂hungen der Schrottpreise und damit verbunden f√ľr Betonstahlprodukte nicht auszuschlie√üen.
 

03.08.2020
Nachdem es in den letzten Wochen bedingt durch die Corona-Pandemie aus dem Markt nicht viel Neues zu berichten gab, wollen wir Ihnen wieder aktuelle Marktinformationen √ľber den Stahlmarkt liefern.

Die Absatzschw√§che der Automobilindustrie hat dazu gef√ľhrt, da√ü weniger Autos verschrottet werden und so ist momentan eine gewisse Knappheit an hochwertigem Shredderschrott zu verzeichnen. Die Stahlwerke gehen daher davon aus, da√ü die Schrottpreise ansteigen und infolge dessen auch die Stahlpreise wieder steigen k√∂nnten.
 

Lotter-Kurier 02/202013.07.2020
In unserem Pressearchiv steht ab sofort der neue Lotter-Kurier (Ausgabe Juli 2020) mit den Neuigkeiten aus der Lotter-Gruppe f√ľr Sie zum Anschauen oder Herunterladen bereit.









30.06.2020
Die EU-Kommission hat im Amtsblatt vom heutigen Tage die geplanten √Ąnderungen bei den Safeguard-Schutzma√ünahmen ver√∂ffentlicht, soda√ü diese p√ľnktlich zum 01.07.2020 in Kraft treten k√∂nnen (siehe hierzu unsere Mitteilung vom 02.06.2020). So Interesse bei Ihnen besteht, k√∂nnen Sie das vollst√§ndige Amtsblatt bei uns erhalten.

Es wird davon ausgegangen, da√ü durch die quartalsweise Betrachtung der Quoten die reduzierten Mengen f√ľr diesen Zeitraum recht schnell ersch√∂pft sein werden, soda√ü der Importdruck tats√§chlich nachlassen und die Produktionen innerhalb der EU bei √§hnlichem Bedarf wir in den vergangenen Quartalen davon profitieren k√∂nnten.
 

15.06.2020
Die EU-Kommission beabsichtigt, k√ľnftig Firmen√ľbernahmen, die offensichtlich durch Beteiligungen oder Subventionen aus Nicht-EU-L√§ndern finanziert werden sollen, zu erschweren oder zu verhindern.
Dahinter steht vor allem die Bef√ľrchtung, da√ü ausl√§ndische Firmen und Staatsfonds (vor allem aus China) die durch Corona angespannte Wirtschaftslage dazu nutzen k√∂nnten, sich zu g√ľnstigen Konditionen in europ√§ische Firmen einzukaufen oder sich Schl√ľsseltechnologien zu sichern.
Die EU will erreichen, da√ü ausl√§ndische Investoren geplante Firmenbeteiligungen bei der EU-Kommission anmelden m√ľssen, wenn der Anteil √ľber 35% liegt und diese Investoren staatliche Unterst√ľtzungen beim geplanten Erwerb erhalten werden oder haben. So dies der Fall ist, k√∂nnte die EU-Kommission einen solchen Erwerb untersagen und auch im Rahmen solcher √úberpr√ľfungen zweifelhafte Praktiken von Nicht-EU-Investoren untersuchen lassen.
 

08.06.2020
Im Schlepptau der B√∂rsenkurse sind auch die Legierungszuschl√§ge f√ľr nichtrostende St√§hle gegen√ľber den Vormonaten stark angestiegen, nachdem die Notierungen w√§hrend der weltweiten Einschr√§nkungen des Wirtschaftslebens nachgegeben hatten.
Grund hierf√ľr d√ľrfte die Erwartung der B√∂rsen und der Konsumg√ľterindustrie auf einen entsprechenden Nacholbedarf und die eine oder andere konjunkturelle Unterst√ľtzung durch verschiedene Regierungen sein.
 

02.06.2020
Die Europ√§ische Kommission hat die Safeguard-Ma√ünahmen zur Regelung von Stahlimporten in die EU √ľberpr√ľft und mit Datum vom 29.05.2020 die vorgesehenen √Ąnderungen der WTO zur Kenntnisnahme vorgelegt.

Hier in Kurzform die beschlossenen √Ąnderungen :
- Die bisher bestehenden Länderkontingente bleiben in Art und Höhe bestehen.
- Diese Jahreskontingente werden nun quartalsweise aufgeteilt, womit verhindert werden soll, daß einzelne Länder
  mit zu gro√üen Exporten innerhalb eines kurzen Zeitraums den EU-Markt “√ľberschwemmen”.
- Nicht verbrauchte Kontingente werden auf das n√§chste Quartal √ľbertragen.
- Eine Übertragung von Restkontingenten zum Ende des betreffenden Safeguard-Zeitraums (1 Jahr) in das nächste
  Jahr ist nicht m√∂glich.
- Importe √ľber die festgelegten Quoten hinaus werden mit Strafz√∂llen in H√∂he von 25% versehen.
- Die Anpassungen bzw. √Ąnderungen treten zum 01.07.2020 in Kraft.

Im Prinzip hat sich also nicht viel verändert. Es wird durch die Anpassungen allerdings besser geregelt, daß nicht einzelne Länder zum Beginn des Kontingentzeitraums mit großen Importmengen die Märkte der Europäischen Union fluten und sich diese Mengen möglichst gleichmäßig auf den festgelegten Kontingentzeitraum verteilen.

Fallls Sie Fragen zu den Safeguard -Maßnahmen oder Interesse an den Veröffentlichungen der EU-Kommission haben, so wenden Sie sich an unsere Mitarbeiter. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
 

18.05.2020
Presseberichten zufolgen wollen Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit Wirkung zum 15.05.2020 den Export von Eisen- und Stahlschrott f√ľr zun√§chst 4 Monate aussetzen, um die Binnennachfrage zu stabilisieren.
Diese Schrottmengen werden dann den internationalen M√§rkten nicht zur Verf√ľgung stehen.
 

04.05.2020
Nachdem sich die Corona-Lage etwas zu entspannen scheint, werden in mehreren europäischen Ländern die teils restriktiven Ausgangsbeschränkungen wieder etwas gelockert.
In Italien beginnen die ersten Stahlwerke wieder mit der Produktion, sodaß Altaufträge aus der Zeit vor der Pandemie in der nächsten Zeit wieder wieder bedient werden können.
In Spanien und Frankreich sollen in K√ľrze Entscheidungen √ľber √§hnliche Ma√ünahmen getroffen werden.
In Luxembourg wird allmählich auch der komplette Stillstand in Produktionsbetrieben gelöst.
Auch √Ėsterreich und die Schweiz wollen die Grenzen wieder √∂ffnen und die inl√§ndischen Beschr√§nkungen bis hin zur √Ėffnung von Tourismus und Gastronomie lockern.
Polen hat angek√ľndigt, die Ein- und Ausreisebeschr√§nkungen f√ľr Berufspendler und im Ausland besch√§ftigte B√ľrger zu lockern, soda√ü keine zweiw√∂chige Zwangsquarant√§ne mehr angeordnet werden mu√ü.
√Ąhnliches wir auch in K√ľrze f√ľr die Tschechei erwartet, soda√ü in den Heimatl√§ndern gebliebene Arbeiter und Pflegekr√§fte k√ľnftig wieder ohne allzugro√üe Beschr√§nkungen zwischen Deutschland und ihren Herkunftsl√§ndern reisen k√∂nnen.

Nachdem es im April leichte R√ľckg√§nge bei den Schrottpreise gegeben hatte, werden f√ľr den Mai wieder leichte Erh√∂hungen erwartet. Insbesondere sind manche Schrottsorten nach wie vor knapp, soda√ü der nun wieder steigende Bedarf durch die R√ľckkehr von stillgelegten oder eingeschr√§nkten Produktionsst√§tten im Ausland sich belebend auf die Schrottpreisentwicklung auswirken k√∂nnte.

An dieser Stelle sei auch einmal hervorgehoben, da√ü die deutschen Stahlproduzenten und Weiterverarbeiter die durch die Einschr√§nkungen im europ√§ischen Ausland aufgetretenen Engp√§sse so haben auffangen k√∂nnen, da√ü in den letzten Wochen f√ľr alle Marktteilnehmer die Versorgung sichergestellt gewesen ist.
Man kann eigentlich nur hoffen, daß die Verbraucher diesen Einsatz in der Zukunft auch einmal honorieren werden.

Trotz aller Zuversicht und den zu erwartenden Normalisierungen im t√§glichen Leben gilt es trotzdem, weiterhin vorsichtig zu bleiben, damit es hoffentlich keine zweite Infektionswelle gibt, die wiederum strenge Einschr√§nkungen mit sich bringen und damit die Wirtschaft noch schwerer sch√§digen w√ľrde.
 

14.04.2020
Es ist bereits einige Tage her, da√ü wir Sie mit aktuellen Informationen √ľber den Stahlmarkt in Corona-Zeiten versorgt haben.

Angesichts der F√ľlle von Nachrichten, mit denen wir tagt√§glich √ľber die Medien geradezu √ľberh√§uft werden, wollten wir nicht auch noch regelm√§√üige Informationen ver√∂ffentlichen, zumal an der grundlegenden Situation seit den letzten News aus dem M√§rz keine nennenswerten Ver√§nderungen eingetreten sind.

Nach wie vor sind die Stahlwerke in Italien, Frankreich und Spanien weitestgehend stillgelegt. Lediglich bereits produzierte Mengen können zum Teil zur Verladung und Auslieferung gebracht werden. Wann die Werke wieder mit einer Neuproduktion beginnen können, ist derzeit noch nicht abzusehen.
Die deutschen Stahlwerke produzieren nach wie vor auf hohem Niveau, sodaß die Marktversorgung derzeit sichergestellt ist.
Auch die Preissituation ist weiterhin stabil. Weder die von manchen Marktteilnehmern propagierten Preisr√ľckg√§nge noch von anderen bef√ľrchtete Preissteigerungen sind bislang eingetreten.

Bislang ist auch die Anzahl der Baustellen, die aufgrund ausgebliebener Werkvertragsarbeitnehmer stillstehen, noch √ľberschaubar. Dies k√∂nnte sich aber durchaus √§ndern, sofern die Einreisebestimmungen so restriktiv sind und ankommende Arbeitnehmer sich zun√§chst in eine zweiw√∂chigen Quarant√§ne begeben m√ľssen und deshalb unter Umst√§nden lieber gleich in ihren Heimatl√§ndern bleiben. Hier gilt es abzuwarten, ob die Bundesregierung neben der Lockerung von verschiedenen Ma√ünahmen auch die Einreisebestimmungen ab√§ndert. So wurden jetzt ja auch Sondergenehmigungen f√ľr 80.000 Saisonarbeiter aus Rum√§nien und Bulgarien als Erntehelfer erteilt.

In Sachsen sind alle neuen Bauvorhaben, bei denen die Gr√ľndungsarbeiten noch nicht abgeschlossen worden sind, momentan gestoppt worden, weil die Kampfmittelr√§umungsdienste derzeit im Falle von Sprengstofffunden nicht t√§tig werden k√∂nnen.
 

23.03.2020
Am Wochenende hat hat die italienische Regierung beschlossen, alle nicht lebensnotwendigen Produktionen zu schlie√üen. Es ist daher davon auszugehen, da√ü alle Stahlwerke in Italien vorl√§ufig ihre Produktion einstellen m√ľssen. Es ist noch nicht bekannt, ob und inwieweit die Schlie√üung der Produktionsst√§tten auch dazu f√ľhren wird, da√ü dort keine Verladungen und Auslieferungen mehr vorgenommen werden k√∂nnen.
 

20.03.2020
Derzeit √ľberbieten sich die Medien und andere Hellseher in t√§glichen Meldungen √ľber die Auswirkungen des Corona-Virus. Reden von Politikern, Spezial-Sendungen im Fernsehen und uns√§glich viele Meldungen in den sogenannten sozialen Medien verbreiten momentan eher Panik. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle neutrale und seri√∂se Informationen bieten, damit Sie f√ľr Ihren Gesch√§ftsbetrieb realistisch planen k√∂nnen und nicht auf teils panikverursachende Meldungen von au√üerhalb angewiesen sind.

Tatsache ist, daß die meisten italienischen Werke ihre Produktion eingestellt haben, zum Teil aber noch Altaufträge aus Lagerbeständen bedienen.
Bei dieser Gelegenheit sei auch angemerkt, da√ü die Riva-Gruppe in Italien keine Stahlproduktion mehr hat sondern mit mehreren Produktionsstandorten in Deutschland vertreten ist und die Firma Feralpi ein √§u√üerst leistungsf√§higes Stahlwerk in Riesa (Sachsen) hat. Alle Ger√ľchte, da√ü Riva und Feralpi von den Ma√ünahmen in Italien betroffen seien und den deutschen Markt nicht mehr bedienen k√∂nnen, entbehren jeglicher Grundlage !

Deutschland hat diese Woche ja die Grenzen zu Frankreich, Luxembourg, der Schweiz, √Ėsterreich und D√§nemark geschlossen. Dies betrifft den “normalen” Grenzverkehr. Der Warenverkehr und auch der Grenz√ľbertritt f√ľr Berufspendler ist nach wie vor mit gewissen Einschr√§nkungen zul√§ssig. F√ľr diese L√§nder gelten allerdings diese √úbergangsm√∂glichkeiten nur f√ľr ganz bestimmte Grenz√ľberg√§nge, damit auch die Einreisekontrollen sicher durchgef√ľhrt werden k√∂nnen.
Wenn Sie Informationen ben√∂tigen, welche Grenz√ľberg√§nge genutzt werden k√∂nnen, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter.

Es waren dieser Tage Bilder von kilometerlangen Staus auf den Autobahnen von Deutschland nach Polen zu sehen.
Diese wurden dadurch hervorgerufen, daß auch hier von polnischer Seite aus nur ganz bestimmte Übergänge zugelassen sind und viele polnische LKW-Fahrer noch nach Hause kommen wollen, bevor in Polen verschärfte Regeln erlassen werden. Es ist davon auszugehen, daß sich diese Staus auf deutscher Seite in den nächsten Tage wieder verringern werden. Der Warenverkehr von Polen nach Deutschland läuft weitestgehend reibungslos.

Auch mit den Niederlanden und Belgien läuft derzeit der Im- und Export recht normal.

In Luxembourg ist durch Anordnung der Regierung fast der gesamte Wirtschaftsbetrieb vorl√§ufig eingestellt worden. Hier erwarten wir in K√ľrze weitere Informationen √ľber die Art und Dauer dieser Ma√ünahmen.

Da das Speditionsgewerbe zu einem erheblichen Teil von osteurop√§ischen Spediteuren und Fahrern abh√§ngig ist, k√∂nnten die derzeit verf√ľgten, nationalen Beschr√§nkungen dazu f√ľhren, da√ü diese Fahrer und Spediteure in der n√§chsten Zeit nur noch eingeschr√§nkt zur Verf√ľgung stehen. Dies k√∂nnte durchaus zu einer gewissen Verl√§ngerung von Lieferzeiten aufgrund von tempor√§rem Mangel an Frachtraum f√ľhren. Wir m√∂chten Sie daher nochmals bitten, Ihre Auftr√§ge rechtzeitig zu spezifizieren, damit wir uns um die termingerechte Anlieferung k√ľmmern k√∂nnen.

Erlauben Sie uns noch eine persönliche Anmerkung zur aktuellen Situation :
Viele Kunden sind aufgrund von teils widerspr√ľchlichen Informationen sehr verunsichert, was die Auslieferung bestehender Auftr√§ge und die Annahme neuer Auftr√§ge anbelangt.
Bitte lassen Sie sich hier nicht nervös machen. Es ist ja nicht so, daß in Deutschland kein Betonstahl produziert wird. Selbst, wenn Stahllieferungen aus dem Ausland ausbleiben, sind die deutschen Herstellerwerke derzeit durchaus in der Lage, den aktuellen Bedarf zu decken.
Wir stehen in täglichem Kontakt mit unseren Partnern auf der Stahlwerksseite und bislang verläuft alles in geregelten Bahnen und Sie werden Ihr bei uns geordertes Material nach derzeitigem Stand auch im Rahmen der normalen Lieferzeiten erhalten. Wenn sich die Situation ändern sollte, werden Sie auch zeitnah von uns informiert.

Die Fachleute in Sachen Gesundheit empfehlen ja, die sozialen Kontakte derzeit einzuschränken.
Vielleicht sollte man diese Einschr√§nkung auch auf die sogenannten sozialen Medien ausdehnen und nicht allen Meldungen zur derzeit aktuellen Pan(ik)demie und Ger√ľchten Glauben schenken. Hier wird derzeit viel Unsinn verbreitet und Unsicherheit gesch√ľrt.

Bleiben Sie kritisch bei solchen Sachen, verlassen Sie sich auf belegbare und seriöse Informationen und bleiben Sie gesund !
 

16.03.2020
Am gestrigen Abend noch hat Bundesinnenminister Seehofer angeordnet, da√ü die Grenzen Deutschlands zu √Ėsterreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und D√§nemark ab heute morgen weitestgehend geschlossen und entsprechende Kontrollen durchgef√ľhrt werden sollen.
Die Freiz√ľgigkeit von Arbeitnehmern, die entweder aus diesen benachbarten L√§ndern kommen und in Deutschland arbeiten bzw. umgekehrt, soll dadurch nicht zum Erliegen gebracht werden. Berufspendler sollen auch weiterhin die Grenzen passieren d√ľrfen.
Auch der Warenverkehr zwischen diesen L√§ndern soll aufgrund der wirtschaftlichen Verkn√ľpfungen nicht eingestellt werden.
Tschechien und Polen hatten zuvor die Grenzen zu Deutschland schon ihrerseits geschlossen. An der tschechischen Grenze sind mehrere Grenz√ľberg√§nge sogar mit Betonpollern blockiert worden, um jeglichen Autoverkehr zu unterbinden..
Die Grenzen zu den Niederlanden und Belgien sind nach wie vor nicht von den Schließungsmaßnahmen betroffen.
 

15.03.2020
In den letzten Tagen sind von verschiedenen europäischen Regierungen zum Teil drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie angeordnet worden, die sich auch auf die Stahlbranche auswirken werden. Hier nun die uns bekannten Fakten der an Deutschland angrenzenden Länder :

  • √Ėsterreich hat die Grenzen zu Italien geschlossen und l√§√üt nur noch Fahrzeuge passieren, deren Insassen √ľber entsprechende Gesundheitsdokumente verf√ľgen und die genug Kraftstoff im Tank haben, um ohne Halt √Ėsterreich zu durchqueren. Angesichts dieser Ma√ünahmen hatten sich zum Wochenende am Brenner bis zu 80 km lange LKW-Staus gebildet.
    In Italien bleiben alle Geschäfte mit Ausnahme von Apotheken und Supermärkten geschlossen und so haben sich auch Firmen entschieden, ihre Produktion und ihren Geschäftsbetrieb vorläufig einzustellen.
    Hiervon sind auch mehrere italienische Stahlwerke betroffen, die entsprechend uns vorliegender Ank√ľndigungen mit sofortiger Wirkung ihre Produktion eingestellt haben und nur noch ihre Lagerbest√§nde zur Auslieferung bringen, soweit dies aufgrund der Frachtsituation √ľberhaupt noch m√∂glich ist.
    Die österreichische Grenze zu Deutschland ist (bislang) noch nicht von solch strengen Maßnahmen betroffen.
     
  • Tschechien hat seine Grenzen zu Deutschland geschlossen, soda√ü von dort wohl auch keine Warenlieferungen in den n√§chsten Wochen zu erwarten sind. Hiervon d√ľrften ebenfalls auch Bewehrungsst√§hle aus Tschechien betroffen sein. Fahrten von Deutschland nach Tschechien sind nur noch in sehr begrenzten und unbedingt n√∂tigen F√§llen zul√§ssig.
     
  • Auch die Grenzen von Polen nach Deutschland sind von √§hnlichen Ma√ünahmen betroffen, soda√ü hier noch nicht abzusehen ist, ob und inwieweit polnische Produkte und vor allem die vielen polnischen Spediteure betroffen sein werden.
     
  • Die Grenzen von D√§nemark nach Deutschland sind komplett geschlossen worden. Nur noch pers√∂nlich unabdingbare Transits wie z.B. Fahrten zum Arbeitsplatz oder Verwandtenbesuche sind nach Vorlage entsprechender Dokumente zugelassen.
     
  • Auch Frankreich hat bez√ľglich der Freiz√ľgigkeit von Arbeitnehmern, die in Deutschland arbeiten, entsprechende Ma√ünahmen eingeleitet, soda√ü diese Arbeitnehmer nicht mehr so ohne weiteres an ihre Arbeitspl√§tze in Deutschland gelangen k√∂nnen.
     
  • Seitens der Niederlande, Belgien, Luxemburg und der Schweiz sind solche Ma√ünahmen bislang noch nicht bekannt.

Nachdem auch die Bundesregierung sowie die Landesregierungen der Bundesl√§nder erhebliche Einschr√§nkungen f√ľr das √∂ffentliche Leben angeordnet haben, ist auch f√ľr die deutsche Wirtschaft noch nicht abzusehen, wie es hier in den n√§chsten Wochen weitergehen wird.

Wir werden Sie auch in den n√§chsten Tagen und Wochen √ľber die aktuelle Entwicklung informieren und Sie auch umgehend in Kenntnis setzen, wenn uns Tatsachen bekannt werden, die laufende Auftr√§ge mit unserem Hause betreffen k√∂nnten.
Wir m√∂chten Sie an dieser Stelle nochmals bitten, Materialeinteilungen f√ľr Globalabschl√ľsse umgehend vorzunehmen, um die Versorgung Ihrer Produktionsst√§tten zu erm√∂glichen.
 

11.03.2020
Am vergangenen Wochenende hat die italienische Regierung wegen der starken Zunahme an Erkrankungen aufgrund des Corona-Virus das gesamte Land zum Sperrgebiet erklärt, nachdem zuvor nur bestimmte Regionen davon betroffen gewesen sind. Dies wird kurzfristig indirekt und mittelfristig direkt auch Auswirkungen auf die Versorgungssituation mit Betonstabstahl und Baustahlmatten aus Italien haben.
Aktuell produzieren die Stahlwerke noch wie gewohnt, jedoch wurde erhebliche Sicherheits- und Hygienema√ünahmen verordnet, soda√ü zu bef√ľrchten ist, da√ü Spediteure diese Destinationen meiden werden, zumal auch noch nicht feststeht, wie es k√ľnftig mit dem Transit durch √Ėsterreich aussehen wird. Ob auch die Produktionen angesichts der Lage eingeschr√§nkt werden, bleibt abzuwarten.
Solche Entwicklungen und Ma√ünahmen sind f√ľr die n√§chsten Wochen auch in Deutschland nicht mehr auszuschlie√üen, soda√ü es transportseitig zu Engp√§ssen kommen k√∂nnte.
Wir empfehlen unseren Kunden daher, bestehende Globalabschl√ľsse und Auftr√§ge kurzfristig zumindest einzuteilen, damit die zeitgerechte Belieferung m√∂glich ist.
Wir werden Sie √ľber die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.
 

28.02.2020
Aus gegebenem Anla√ü m√∂chten wir unsere Kunden erneut darauf hinweisen, da√ü f√ľr Ringmaterial WR immer wieder in Einzelf√§llen falsche Dimensionsaufpreise abgerechnet werden.

Die h√∂heren Dimensionsaufpreise f√ľr Ringmaterial WR aus deutscher Produktion aus dem September 2016 gelten ausschlie√ülich f√ľr Material aus der Produktion der Badischen Stahlwerke (BSW). Alle anderen deutschen Werke wenden nach wie vor die Dimensionsaufpreise aus dem Juni 2015 an. Die entsprechende Aufpreisliste finden Sie in unserem Service-Bereich zum Download.

Bitte pr√ľfen Sie also, ob f√ľr Ihre Auftr√§ge die korrekten Dimensionsaufpreise f√ľr das jeweilige Material zugrunde gelegt werden.

Die Firma Lotter sichert Ihnen zu, die jeweils richtigen und g√ľltigen Dimensionsaufpreise anzubieten und zu berechnen. Sollten sich Aufpreislisten der Herstellerwerke √§ndern, werden wir Sie rechtzeitig davon informieren.
 

24.02.2020
Da chinesische Stahlwerke auch von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sind und dadurch deren Lieferfähigkeit eingeschränkt ist, profitieren andere Exportländer davon und beliefern derzeit verstärkt den asiatischen Markt. Dadurch ist die Schrottnachfrage dieser Länder in den letzten 2 Wochen stark angestiegen, sodaß große Schrottmengen aus Europa abgeflossen sind und den europäischen Stahlwerken in den nächsten Wochen fehlen werden.
Die ersten Stahlwerke berichten bereits von Problemen, die ben√∂tigte Menge an geeignetem Elektrostahlschrott f√ľr die n√§chsten Wochen zu bekommen, um vorliegende Auftr√§ge fertigen zu k√∂nnen.
Es ist daher nicht auszuschlie√üen, da√ü die Schrottpreise und damit auch die Preise f√ľr Betonstahl und Baustahlmatten wieder ansteigen werden.
 

Betontage 202018.-20.02.2020
Auch in diesem Jahr waren wir wieder als Aussteller auf den Betontagen in Neu-Ulm vertreten.
Dieses Jahr haben wir vor allem unseren neuen
Schubträger ALS, unsere innovative Bewehrungs- und Schweißtechnik einschließlich der neuen Lotter-Geosonde sowie unser Lotter-Roth-Thermosystem präsentiert.
Wir danken den zahlreichen Besuchern unseres Messestands f√ľr die vielen, interessanten Gespr√§che.

10.02.2020
Dasbesonders in China grassierende Corona-Virus beginnt, erste Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zu haben.
Die Betriebseinschr√§nkungen und teilweise Betriebsschlie√üungen in den betroffenen Gebieten haben dazu gef√ľhrt, da√ü zum einen von China importierte Waren vorl√§ufig in vielen F√§llen nicht mehr angenommen werden und zum anderen auch der Export von in China hergestellten Waren ins Stocken geraten ist. So stehen derzeit die B√§nder in dem VW-Werk in
Changchun still und auch der Apple-Zulieferer Foxconn darf aktuell nicht produzieren und exportieren.
Auch sind in China f√ľr den Binnenmarkt hergestellte Waren hiervon betroffen und der chinesische Konsummarkt leidet entsprechend unter den rigiden Ma√ünahmen der chinesischen Zentralregierung.
Die Rohstoffpreise f√ľr Kupfer und Zink sowie f√ľr Roh√∂l sind aufgrund der aktuellen Entwicklung stark gesunken. Auch hier wird davon ausgegangen, da√ü die Nachfrage aus China sprunghaft ansteigen wird, sobald man das Virus im Griff hat und die Preise ebenso wieder ansteigen werden.
Diese Entwicklung wird kurzfristig auch f√ľr ein √úberangebot von Frachtraum wegen der mangelnden Nachfrage aus China auf den Ozeanen sorgen, nach Beendigung der Ma√ünahmen der chinesischen Regierung zur Eind√§mmung des Virus aber wahrscheinlich f√ľr einen erh√∂hten Bedarf und somit Knappheit an Frachtraum f√ľhren.
Abgesehen davon kann China in den n√§chsten Wochen vermutlich geschlossene Liefervertr√§ge sowohl im Im- wie im Export nicht erf√ľllen. Die Auswirkungen hiervon sind noch nicht abzusehen.
Fachleute gehen davon aus, daß Chinas Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2020 um 3% sinken wird.
 

Lotter-Geosonde07.02.2020
In unserem Servicebereich steht ab sofort der neue Prospekt √ľber die Lotter-Geosonde zum Herunterladen bereit.









Lotter-Kurier 01/202027.01.2020
In unserem Pressearchiv steht ab sofort der neue Lotter-Kurier (Ausgabe Januar 2020) mit den Neuigkeiten aus der Lotter-Gruppe f√ľr Sie zum Anschauen oder Herunterladen bereit.









24.01.2020
Wie zu erwarten war, haben sowohl die Schrott- als auch die Eisenerzpreise im Januar weiter zugelegt und st√ľtzen so die letzten Preiserh√∂hungen f√ľr Betonstahl
 

Zulassung Schubtr√§ger ALS  22.01.2020
 
  Das Institut f√ľr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung f√ľr Schubtr√§ger ALS erteilt.
  Somit k√∂nnen wir Ihnen zuk√ľnftig neben Gittertr√§gern ALD und ALW f√ľr die Produktion
  von Elementdecken und doppelschaligen W√§nden auch Schubtr√§ger anbieten.

  Die neuen Zulassungsunterlagen und √úbereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich f√ľr Sie als Download verf√ľgbar.




13.01.2020
Nach den recht starken Schrottpreiserh√∂hungen im Dezember und der Aussicht auf weitere Erh√∂hungen im Januar haben die Preise f√ľr Betonstahl in St√§ben und Ringen und f√ľr Baustahlmatten sp√ľrbar angezogen.
Derzeit mu√ü von weiter steigenden Stahlpreisen ausgegangen werden, da f√ľr die Herstellung von Betonstahl geeigneter Schrott in Europa nach wie vor knapp ist und aus dem au√üereurop√§ischen Ausland derzeit aufgrund der ausgesch√∂pften Safeguard-Quoten keine Mengen zu erwarten sind, die Entlastung bringen k√∂nnten.
 

09.12.2019
Seitens der Herstellerwerke wird derzeit berichtet, da√ü die Versorgung mit Stahlschrott zur Herstellung von Betonstahl unzureichend ist und die ben√∂tigten Mengen entweder nicht oder nur zu √ľberh√∂hten Preisen beschafft werden k√∂nnen. Es ist daher damit zu rechnen, da√ü derzeit die Stahlpreise weiterhin ansteigen werden.
 

03.12.2019
Der US-Pr√§sident Donald Trump hat die Strafz√∂lle f√ľr Stahlimporte aus Argentinien und Brasilien wieder in Kraft gesetzt und zudem angek√ľndigt, die Erh√∂hung von Strafz√∂llen auf Produkte aus der EU zu √ľberpr√ľfen.
Hintergrund f√ľr letztere Ma√ünahmen ist ein Bericht der Welthandelsorganisation WTO, nach dem die EU die Subventionen f√ľr Airbus noch nicht vollst√§ndig eingestellt habe.
 

29.11.2019
Der Schweizer Stahlkonzern Schmolz+Bickenbach kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus. Der Hauptaktionär hatte angesichts der derzeit prekären Lage des Konzerns eine Sanierung gefordert und hierzu eine Kapitalerhöhung angeboten. Diese wurde allerdings bislang von der Schweizer
Finanzmarktbeh√∂rde “Finma” in der vorgelegten Form abgelehnt. Der Hauptaktion√§r hatte daraufhin in mehreren Medien von einer Konkursgefahr von S+B gesprochen und damit die S+B-Aktien auf eine Talfahrt geschickt.
Schmolz+Bickenbach ist die Muttergesellschaft von f√ľhrenden europ√§ischen Edelstahlproduzenten wie den Deutschen Edelstahlwerken (DEW), Swiss Steel und Ugitech.
Allgemein wird aber davon ausgegangen, da√ü die “Finma” die Kapitalerh√∂hung unter Auflagen genehmigen k√∂nnte und somit eine Sanierung des angeschlagenen Konzerns erm√∂glicht.
 

22.11.2019
Nach Thyssen-Krupp hat nun auch Tata Steel f√ľr seine europ√§ischen Werke einen massiven Stellenabbau angek√ľndigt. Nachdem vor Kurzem Thyssen-Krupp den weltweiten Abbau von bis zu 6.000 Stellen verk√ľndet hatte, vermeldet jetzt Tata Steel alleine bei den europ√§ischen Stahlwerken der Gruppe einen Abreitsplatzabbau von 3.000 Mitarbeitern. Grund hierf√ľr sei vor allem der starke Absatzr√ľckgang, der vor allem den internationalen Handelskonflikten und der nach wie vor ungebremsten Stahlproduktion in den v√∂llig veralteten chinesischen Stahlwerken geschuldet sei. In einer Pressemitteilung wurde davon gesprochen, da√ü Europe “die Halde f√ľr die √úberkapazit√§ten der Welt” geworden sei.
 

15.11.2019
Mit der Eröffnung eines Betonstahlbiegebetriebes im Frankfurter Westhafen kann Lotter das breite Sortiment an angearbeiteten Betonstählen nun auch im Rhein-Main-Gebiet und angrenzenden Regionen anbieten.
Insbesondere auf der modernen Schweiß- und Bewehrungstechnik liegen die Schwerpunkte des neuen Frankfurter Betriebs. Mit Bamtec-Rollmatten, dem Lotter Anschlußkorb (LAK) sowie geschweißten Flächenbewehrungen können wir Ihnen kosteneffiziente und technisch fortschrittliche Bewehrungstechniken genauso wie herkömmlich geschnittenen und gebogenen Betonstahl sowie Baustahlmatten bieten.
Sie erreichen unsere Mitarbeiter des Biegebetriebes unter der Rufnummer (069) 2400 459-0, per Telefax unter (069) 2400 459-29 oder per eMail unter nl.frankfurt@lotter.de.
 

11.11.2019
Nach den erheblichen R√ľckg√§ngen der Schrottpreise in den letzten Wochen haben sich die weltweiten Schrottm√§rkte wieder stabilisiert und die Preise f√ľr den Monat November sind wieder angestiegen. Die Stahlproduzenten werden infolge dessen ihre Abgabepreise wohl auch anheben m√ľssen.
Es wird auch damit gerechnet, daß die Schrott- und somit auch die Stahlpreise im Dezember weiter ansteigen werden.
 

25.10.2019
Nachdem der US-Pr√§sident noch letzte Woche massive Sanktionen gegen die T√ľrkei wegen des Einmarschs im Norden Syriens verh√§ngt hatte, machte er nun eine Kehrtwende und hob die Sanktionen, die vor allem auch wieder die t√ľrkische Stahlindustrie getroffen h√§tten, wieder auf. Trump hatte wegen des milit√§rischen Eingreifens der t√ľrkischen Armee in Syrien Strafz√∂lle auf Stahlimporte in H√∂he von 50% angeordnet.
Trump drohte Ankara allerdings an, diese wieder in Kraft zu setzen und deutlich zu versch√§rfen, falls die T√ľrkei die vereinbarte Waffenruhe und den Verzicht auf weitere milit√§rische Aktionen nicht eingehalten w√ľrde. Infolge dessen haben die t√ľrkische Schrott- und Stahlpreise wieder angezogen.
 

21.10.2019
Das Leibniz-Institut f√ľr Wirtschaftsforschung hat eine Studie ver√∂ffentlicht, nach der die deutsche Stahlindustrie im er st√§rker die Auswirkungen der internationalen Handelskonflikte und die starken Auftragsr√ľckg√§nge in der stahlverarbeitenden Industrie und hierbei insbesondere der Automobilindustrie zu sp√ľren bekommen wird.
Einzig die Bauwirtschaft w√ľrde derzeit noch auf stabilem Niveau und vielleicht sogar noch mit leichten Steigerungsraten agieren.
F√ľr die n√§here Zukunft sei dennoch mit einem Arbeitsplatzabbau bei den Stahlwerken in vierstelliger Gr√∂√üenordnung zu rechnen.
Grund hierf√ľr sei die nach wie vor niedrige Nachfrage und der zunehmende Importdruck, der sich durch die Handelsbeschr√§nkungen seitens der USA aufgebaut habe.
 

20.09.2019
Die EU-Handelskommissarin Malmstr√∂m rechnet damit, da√ü die USA ab dem 30.09.2019 h√∂here Strafz√∂lle auf verschiedene Waren und Produkte aus der EU erheben werden. Die Welthandelsorganisation WTO hatte zuvor Finanzhilfen der EU f√ľr den Flugzeughersteller Airbus als unzul√§ssig eingestuft.
 

06.09.2019
Durch die Umstellung der Telefonanlage des Verkaufsb√ľros in Frankfurt kann es tempor√§r zu Verbindungsproblemen kommen. Sollten Sie Schwierigkeiten haben, uns telefonisch oder per Telefax zu erreichen, senden Sie uns bitte eine eMail an stahl@kummetat.de.
Wir rufen Sie dann umgehend zur√ľck.
 

06.08.2019
Seitens der Gewerkschaft IG Metall wurden die Tarifverhandlungen mit der Firma Riva abgebrochen und verk√ľndet, da√ü die Produktionsstandorte Horath und Trier nach wie vor bestreikt werden.
Somit bleibt die Versorgungssituation insbesondere bei Listenmatten angespannt. Es mu√ü mit Vorlaufzeiten f√ľr die Produktion von Listen- und Zeichnungsmatten von derzeit 4-5 Wochen gerechnet werden.
Wir empfehlen daher, den Listenmattenbedarf rechtzeitig zu disponieren, um Stillstände in Produktionen oder auf Baustellen zu vermeiden.
 

29.07.2019
Die Firma Riva hat sich mit der Gewerkschaft IG Metall auf einen Tarifabschlu√ü f√ľr das Elektrostahlwerk in Brandenburg geeinigt. Ein Streik in diesem Stahlwerk konnte somit durch das Entgegenkommen der Firma Riva abgewendet werden.
 

15.07.2019
Anfang Februar hatten wir von dem Ungl√ľck in der brasilianischen Erzmine des Bergbaukonzerns Vale berichtet, bei dem vermutlich auch 270 Menschen ums Leben gekommen sind.
Ein Gericht in Belo Horizonte hat nun ein erstes Urteil gegen die Firma Vale gef√§llt, gem√§√ü dem Vale f√ľr alle Sch√§den Wiedergutmachung leisten mu√ü.
Gem√§√ü dem Richterspruch sind mit den Sch√§den nicht nur die direkten wirtschaftlichen, sondern auch Umweltsch√§den sowie die wirtschaftlichen und sozialen Sch√§den der Region und auch Entsch√§digungen f√ľr die Familien der Opfer gemeint.
Eine genaue Höhe der Strafe konnte wegen der Komplexität bislang noch nicht festgelegt werden. Bis dahin bleiben die im Februar beschlagnahmten 2,6 Milliarden Euro eingefroren.
Im Zusammenhang mit diesem Ungl√ľck wird auch weiterhin gegen den T√úV S√ľd ermittelt, der die Pr√ľfungen an dem zerst√∂rten Damm zuvor durchgef√ľhrt hatte.
 

05.07.2019
Mit Wirkung zum 01.08.2019 wird die Firma Julius  Friedr.  Kr√∂nlein  Stahlhandel aus Schweinfurt Teil der Lotter Unternehmensgruppe. Die Firma Kr√∂nlein wird auch weiterhin selbstst√§ndig und unter eigenem Namen am Markt agieren, gleichwohl aber aufgrund ihrer Marktposition und ihres Sortiments eine Verst√§rkung der Aktivit√§ten der Lotter-Gruppe darstellen sowie eine Ausweitung des Absatzgebietes f√ľr Betonstahl und Walzstahl mit sich bringen.
 

11.06.2019
In den Werken Horath und Trier der Riva-Gruppe hat die IG Metall die Besch√§ftigten zu einem unbefristeten Streik aufgerufen, der zum heutigen Tage begonnen hat. Derzeit ist noch nicht abzusehen, ob die Produktion ganz zum Erliegen kommen wird oder ob zumindest teilweise die Produktion von Lager- und Listenmatten sowie Ringmaterial KR und Bewehrungsdraht aufrecht gehalten werden kann. Nach unseren Informationen versucht Riva derzeit, mit Notbesatzungen einen Teil der Maschinen betreiben zu k√∂nnen und √ľber andere Produktionsst√§tten die Ausf√§lle zumindest teilweise ausgleichen zu k√∂nnen.
Auf jeden Fall ist aufgrund dieses Streiks mit erheblichen Produktionsausf√§llen und somit auch mit wesentlich l√§ngeren Lieferzeit in den n√§chsten Wochen f√ľr Material aus diesen beiden Produktionsst√§tten zu rechnen.
 

31.05.2019
Arcelor Mittal hat angek√ľndigt, seine Stahlkapazit√§ten der europ√§ischen Stahlwerke bereits im laufenden Jahr erheblich zu reduzieren. Eine verh√§ltnism√§√üig schwache Nachfrage in einigen Industriebereichen sowie der Importdruck in Europa f√ľhrt der gr√∂√üte Stahlproduzent der Welt als Begr√ľndung f√ľr die Produktionsk√ľrzungen an.
Alleine im Werk Eisenh√ľttenstadt soll die Kapazit√§t um 200.000 Tonnen in den n√§chsten 12 Monaten gek√ľrzt und im Werk Bremen sollen durch verl√§ngerte Werksferien im vierten Quartal ebenfalls Mengen zur√ľckgefahren werden. Auch andere europ√§ische Standorte seien von den K√ľrzungen betroffen.
Die angek√ľndigten Ma√ünahmen sollen erst dann r√ľckg√§ngig gemacht werden, wenn sich die allgemeine Marktsituation in Hinblick auf √úberkapazit√§ten und die Ertragssituation nachhaltig verbessert haben.
 

27.05.2019
Weiterhin steigende Rohstoffpreise - hierbei insbesondere Eisenerz - und eine st√§rkere Nachfrage haben die europ√§ische Stahlhersteller dazu veranla√üt, f√ľr die n√§chsten Wochen die f√ľr eine gute Auslastung n√∂tigen Auftr√§ge zu buchen. Hinzu kommt vermutlich auch eine √Ąnderung der Warenstr√∂me, denn letzte Woche hat der US-Pr√§sident Trump die Strafz√∂lle f√ľr Stahlimporte aus der T√ľrkei halbiert, soda√ü vermutlich wieder mehr Stahl aus der T√ľrkei in die USA anstatt in die EU geliefert werden wird.
Man darf also davon ausgehen, da√ü die R√ľckg√§nge der Schrottpreise der letzten Wochen und die damit verbundenen Preiskorrekturen bei Betonstahl nun wieder ausgeglichen werden und die Stahlpreise in den n√§chsten Wochen auch wieder etwas ansteigen werden. Auch mu√ü wegen der anstehenden Werksferien wegen der derzeit starken Nachfraget√§tigkeit teilweise mit Verz√∂gerungen bei der Auslieferung gerechnet werden.
 

22.05.2019
Das zweitgr√∂√üte Stahlwerk Gro√übritanniens British Steel ist insolvent geworden. Ursache hierf√ľr war letzten Endes die Tatsache, da√ü die britische Regierung keine weiteren Staatsgarantien f√ľr das hochverschuldete Werk mehr √ľbernehmen wollte und durfte. Hohe Rohstoffpreise sowie der drohende Austritt Gro√übritanniens aus der EU taten offenbar ein √úbriges dazu.
Erst 2016 war British Steel vom indischen Stahlkonzern Tata Steel an den Finanzinvestor Greybull Capital verkauft worden.
British Steel soll unter Zwangsverwaltung zun√§chst weitergef√ľhrt werden. Von der Pleite sind direkt ca. 4.000 Arbeitnehmer sowie ca. 20.000 Jobs bei den Zulieferern betroffen.
 

15.05.2019
Bedingt durch den Beginn gro√üer Bauvorhaben, weitere Feiertage im Monat Juni sowie Warnstreiks bei einem deutschen Hersteller wird es in den n√§chsten Wochen zu erheblich l√§ngeren Lieferzeiten f√ľr Listenmatten kommen.
Es ist damit zu rechnen, da√ü bis zu 4 Wochen Vorlauf f√ľr Planung und Produktion bis zur Lieferung ben√∂tigt werden.
Wir empfehlen daher, den Bedarf an Listenmatten f√ľr die n√§chsten Wochen rechtzeitig zu planen und einzuteilen, damit es nicht zu Materialengp√§ssen auf Baustellen und in Produktionen f√ľr Fertigteile kommt.
 

08.05.2019
In den letzten Jahren gab es ja immer wieder Hinweise auf Bewehrungsst√§hle aus dem Ausland, die aufgrund von nicht abgef√ľhrter Umsatzsteuer besonders g√ľnstig waren. Deshalb war ja 2017 das sogenannte “Reverse Charge”-Verfahren (siehe hierzu auch das Lotter-Merkblatt “Reverse Charge”) eingef√ľhrt worden, das aber wegen des hohen administrativen Aufwands kurze Zeit wieder eingestellt worden ist.
Eine Dokumentation des ZDF am gestrigen Tage hat sich ausf√ľhrlich mit dem Umsatzsteuerbetrug - unter anderem auch bei Betonstahl und Walzdraht - besch√§ftigt. Diese Betrugsmasche, die professionell aufgebaut ist, viele verschiedene Waren umfa√üt und √ľber verschiedene L√§nder auch au√üerhalb der EU gesteuert wird, hat laut diesen Recherchen ein Volumen von 50 Milliarden Euro jedes Jahr
Wir möchten Ihnen diese Dokumentation, die in der ZDF-Mediathek (Link) abrufbar ist, empfehlen.
 

Zulassung Spannstahllitzen ST 1660/1860  01.04.2019
 
  Das Institut f√ľr Bautechnik in Berlin (DIBt) hat die Zulassung f√ľr Spannstahllitzen ST 1660/1860
  des von uns vertretenen Herstellerwerks Fapricela bis Ende 2023 verl√§ngert. 

  Die neuen Zulassungsunterlagen und √úbereinstimmungszertifikate sind in unserem
  Service-Bereich f√ľr Sie als Download verf√ľgbar.




29.03.2019
Wie auch in den letzten Jahren ist in der Woche vor und nach Ostern sowie um den 1. Mai mit einer Verknappung von Frachtraum zu rechnen, weil viele LKW-Fahrer diese Zeit auch f√ľr Urlaube nutzen und somit nicht gen√ľgend Personal f√ľr die anstehenden Auslieferungen zur Verf√ľgung stehen wird.
Wir empfehlen daher, Dispositionen rechtzeitig vorzunehmen, damit Sie das bestellte Material auch rechtzeitig erhalten. Ansonsten besteht die Gefahr, daß Ihre Lieferungen verspätet bei Ihnen eintreffen werden und auch keine alternativen Liefermöglichkeiten bestehen.
 

22.03.2019
Ab sofort k√∂nnen wir Ihnen auch Betonstahl im Ring B500B (WR) mit einem Nenndurchmesser von √ė
20 mm mit bauaufsichtlicher Zulassung durch das DIBt anbieten. Die Coils sind mit einem Gewicht von 5 Tonnen verf√ľgbar.
Den Dimensionsaufpreis f√ľr diese Coils entnehmen Sie bitte der aktuellen DA-Liste in unserem Service-Bereich.
 

06.03.2019
Die USA haben die nächste Runde in Sachen Strafzölle und Handelsbeschränkungen eingeläutet.
Indien und der T√ľrkei sollen bislang gew√§hrte Verg√ľnstigungen gestrichen werden bzw. der Status als “Entwicklungsland” aberkannt werden, da die beiden L√§nder zum einen laut Ansicht der USA keinen ausreichenden Zugang f√ľr amerikanische Firmen und Produkte zu den Inlandsm√§rkten gew√§hren und zum anderen seien die L√§nder mittlerweile “wirtschaftlich ausreichend entwickelt”, soda√ü kein Anla√ü mehr best√ľnde, jedwelche Vorteile in Form von Entwicklungshilfe zu gew√§hren.
Gleichzeitig werden neue Strafz√∂lle gegen Mexiko, Kanada und China f√ľr Baust√§hle gepr√ľft. Die US-Beh√∂rden w√ľrden derzeit entsprechenden Informationen √ľber Preisdumping dieser Staaten f√ľr Baust√§hle nachgehen.
F√ľr Mexiko und Kanada sind weitere Strafz√∂lle in H√∂he von 30% und f√ľr China sogar in H√∂he von 222% im Gespr√§ch.
 

01.03.2019
Die seitens der EU-Kommission festgesetzten Quoten f√ľr Stahlimporte aus Nicht-EU-L√§ndern zeigen ihre Wirkung. So sind zum Beispiel die festgelegten Mengen f√ľr Betonstahl in St√§ben und Ringen sowie Walzdraht aus der T√ľrkei f√ľr den Zeitraum bis zum 30.06.2019 bereits jetzt ausgesch√∂pft, soda√ü bis zum Ende dieses Zeitraums keine zus√§tzlichen Mengen mehr ohne Strafz√∂lle in H√∂he von 25% mehr auf die Europ√§ischen M√§rkte kommen werden.
Auch die Quoten f√ľr Stahlimporte aus Ru√üland und Wei√üru√üland sind bereits stark beansprucht.
 

betontage19_min19.-21.02.2019
Auch dieses Jahr waren wir wieder  auf den Betontagen in Neu-Ulm als Aussteller vertreten  und haben dort unser Lotter-Roth-Thermosystem, unser weiteres Leistungsspektrum und unsere Bewehrungsl√∂sungen f√ľr die Bauwirtschaft und f√ľr Fertigteilwerke pr√§sentiert.
Wir danken den zahlreichen Besuchern an unserem Messestand f√ľr die interessanten und fruchtbaren Gespr√§che.

04.02.2019
Nach dem Dammbruch bei einer Eisenerzmine des Bergbaukonzerns Vale im brasilianischen
Brumadinho vom 25.01.2019, bei dem vermutlich mehrere hundert Menschen ums Leben gekommen sind, hat der weltgr√∂√üte Eisenerz-Produzent Vale geplante Manager-Boni, Dividenden und Aktienr√ľckk√§ufe vorl√§ufig ausgesetzt.
Auch hat der brasilianische Staat f√ľr drohende Entsch√§digungszahlungen und Ma√ünahmen zur Beseitigung der Sch√§den ca. 2,5 Milliarden Euro des Firmenverm√∂gens eingefroren und eine Strafe in H√∂he von 250 Millionen Euro gegen Vale verh√§ngt.
Als Folge aus dem Ungl√ľck und aufgrund einer starken Nachfrage nach Eisenerz aus China sind die Preise f√ľr Erz seit der letzten Woche um bis zu ca. 10% gestiegen. Auch sind die Aktienkurse der anderen Bergbaukonzerne in Erwartung weiterer Preissteigerungen angestiegen.
 

31.01.2019
Am 1. Februar wollen die Tarifpartner der westdeutschen Stahlindustrie zur n√§chsten Verhandlungsrunde √ľber einen neuen Tarifabschlu√ü zusammenkommen. Bislang waren die Verhandlungen ergebnislos verlaufen und so steigt die Gefahr von Arbeitsniederlegungen, da die Friedenspflicht zum heutigen Tage ausl√§uft.
 

24.01.2019
Unternehmerverb√§nde in den USA haben in einem offenen Brief den amerikanischen Pr√§sidenten Trump aufgefordert, die Strafz√∂lle auf Stahl und Aluminium wieder zu streichen. Aufgrund der Beschaffungssituation in den USA w√ľrden diese Z√∂lle h√∂here Kosten f√ľr Importe amerikanischer Unternehmen mit sich bringen. Auch m√ľ√üten amerikanische Unternehmen durch die festgelegten Gegenz√∂lle erhebliche Einbu√üen hinnehmen.
 

21.01.2019
Die EU-Kommission hat den USA vorgeschlagen, zur Beilegung des Handelsstreits mit den USA eine begrenzte Handelsvereinbarung abzuschlie√üen. Die Vorschl√§ge sehen vor, gegenseitig die Z√∂lle auf Industrieprodukte einschlie√ülich Autos abzuschaffen und Verwaltungsakte zur Beseitigung von Handelshemmnissen zu straffen. Landwirtschaftliche Produkte sind von den Vorschl√§gen ausdr√ľcklich ausgeklammert, da man uneins √ľber Mindeststandards bei der Lebensmittelproduktion ist.
 

04.01.2019
Die Welthandelsorganisation WTO hat die seitens der EU-Kommission festgelegten Quoten f√ľr Stahlimporte aus Drittstaaten in die EU ver√∂ffentlicht.
Mit Wirkung ab dem 02.02.2019 werden - abweichend zur bisherigen Praxis - l√§nderspezifische Quoten f√ľr die einzelnen Produktsegmente festgelegt, die auf den Absatzzahlen und Marktanteilen von 2013 bis 2017 abh√§ngig sind.
Die Quoten wurden f√ľr einen Zeitraum bis 30.06.2021 festgelegt, soda√ü nun wieder Planungssicherheit besteht.

Diese Safeguard-Ma√ünahmen sollen verhindern, da√ü der europ√§ische Wirtschaftsraum mit Stahlprodukten geflutet  wird, die bislang zum Beispiel in die USA exportiert worden sind und aufgrund der derzeitigen Handelsbeschr√§nkungen und Strafz√∂lle seitens der amerikanischen Administration umgelenkt werden k√∂nnten.
Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen bei R√ľckfragen hierzu gerne zur Verf√ľgung.
 

02.01.2019
Die chinesische Stahlindustrie hat im Jahr 2018 ihre Rohstahlerzeugung um ca. 11% auf insgesamt 923 Mio to gesteigert. F√ľr das Jahr 2019 wird allerdings ein R√ľckgang auf ca. 900 Mio to erwartet.
Unter anderem sollen weitere Kapazit√§ten aus Umweltschutzgr√ľnden stillgelegt werden und auch die aktuelle Handelspolitik der USA wird auf die Stahlerzeugung in China nicht ohne Einflu√ü bleiben.
 

 


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